Sky Deutschland dämmt Verluste ein
 

Sky Deutschland dämmt Verluste ein

Der Pay-TV-Programmanbieter kann beruhigt auf das zweite Quartal 2013 zurückblicken

Der deutsche Medienkonzern Sky Deutschland blickt auf ein zufriedenstellendes zweites Quartal 2013 zurück, nachdem der Pay-TV-Programmanbieter zuvor deutliche Verluste verzeichnen musste. Diese konnten deutlich reduziert werden, netto schrieb das Unternehmen ein Defizit von 900.000 Euro nach 14 Millionen Euro vor Jahresfrist, während Analysten mit einem Verlust von knapp fünf Millionen Euro gerechnet hatten. Vorstandschef Brian Sullivan bekräftigte den Ausblick, wonach das Betriebsergebnis im Gesamtjahr 2013 positiv sein und danach stark weiterwachsen werde.

Sky Deutschland übertrifft Prognosen

Umsatz und Ebitda legten im Quartal stärker zu als erwartet: Die Erlöse wuchsen um 15 Prozent auf 375 Millionen Euro. Das Ebitda stieg um 60 Prozent auf 37 Millionen Euro. Analysten hatten mit einem Umsatz von 370 Millionen und einem Ebitda von 33 Millionen Euro gerechnet, die Abonnentenzahl stieg im Quartalsverlauf um rund 48.000 Zuseher auf 3,45 Millionen.

Anbieter setzt auf Sport und Innovation

Brian Sullivan, Vorsitzender des Vorstands der Sky Deutschland AG bilanziert: „Wir hatten ein hervorragendes zweites Quartal mit starkem operativem Wachstum und guten Finanzergebnissen. Sowohl im zweiten Quartal als auch im ersten Halbjahr haben wir ein positives EBITDA erzielt. Mit den exklusiven Bundesliga-Rechten, einem konkurrenzlosen Sportangebot, großartigen neuen Sendern, innovativen Produkten und einer deutlich vergrößerten Verbreitungskapazität haben wir die besten Voraussetzungen für weiteres Wachstum im zweiten Halbjahr und darüber hinaus geschaffen.“

(APA/Reuters/red)
stats