Skepsis bei M-Commerce
 

Skepsis bei M-Commerce

Im Rahmen des monatlichen One-Mobilfunkbarometers wurden rund 1.000 Österreicher zu ihren mobilen Einkaufsgewohnheiten befragt.

Die Österreicher stehen dem Einkaufen und Bezahlen mit dem Handy noch skeptisch gegenüber. Das zeigt eine von Integral im Auftrag von One durchgeführte Umfrage. Das mangelnde Vertrauen in die Sicherheit von mobilen Transaktionen und schlechte Usability hemmen den Handel über das Handy.
Ergebnisse im Detail: 63 Prozent der Befragten verbinden das Handy neben dem Telefonieren spontan mit dem Versand von SMS, gefolgt von Surfen im Internet (30 Prozent) und Spielen (20 Prozent). Nur vier Prozent aller Befragten können sich vorstellen, mit dem Handy Eintrittskarten zu reservieren und zu kaufen, lediglich drei Prozent denken daran, mit dem Handy Lottotipps mobil abzugeben, Shopping assoziieren gar nur zwei Prozent mit dem Handy.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen aber auch gute Entwicklungschancen für M-commerce, vor allem in der jungen Zielgruppe. Über ein Drittel der Handybesitzer (37 Prozent) kann sich vorstellen, in Zukunft Veranstaltungstickets mobil zu kaufen. Ein Service, das zur Zeit nur von einem Prozent genützt wird, aber in Zukunft von einem Viertel der Handybesitzer genützt werden könnte, ist das Lösen von Tickets für öffentliche Verkehrsmittel über das Handy. Jeweils 23 Prozent der befragten Handybesitzer können sich vorstellen, künftig per Handy im Internet Bestellungen aufzugeben, Schipässe zu kaufen oder bei Automaten zu bezahlen. 22 Prozent würden künftig die Zustellung von Geschenken wie z.B. Blumen übers Handy bestellen und rund 20 Prozent Lottotipps abgeben. 31 Prozent der 14 bis 19-Jährigen und knapp über ein Viertel der 20 bis 29-Jährigen interessieren sich für den mobilen Handel.
Was den Einkauf mit dem Handy verhindert, sind vor allem Fragen der Sicherheit und der Bedienerfreundlichkeit der Handys. Noch ist das Herumtippen auf der Tastatur zu umständlich.

(spr)

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