Sicherheitslücken bei E-Finanzdienstleistern
 

Sicherheitslücken bei E-Finanzdienstleistern

Mummert Consulting hat Sicherheitslücken bei E-Finanzdienstleistern festgestellt, die unter anderem die Verschlüsselung sensibler Kundendaten betrifft.

Ausserhalb des Online-Bankings bieten die Homepages der Finanzdienstleister häufig nicht die nötig Sicherheit für ihre Kunden, stellt Mummert Consulting im Rahmen einer umfassenden Sicherheitsanalyse fest. In der Studie wird etwa davon gesprochen, dass zwei von fünf Finanz-Instituten sensible Kundendaten bei der Vertragsanbahnung nicht verschlüsseln.



Von 200 von Mummert Consulting untersuchten Finanzdienstleistern legten 54 Prozent ihre Sicherheitstechniken offen und gaben Verschlüsselungsstandards an. Doch meistens wird zu viel versprochen. Nur 43 Prozent der Institute verschlüsseln die Daten beim Versand wirklich. Mummert-Sprecher Jörg Forthmann erklärt weiters, dass manche Finanzdienstleister mit einer 128-Bit-Verschlüsselung werben, aber nur 40 Bit anwenden. Bei einigen Instituten können die Kunden die benutzte Sicherheitstechnik gar nicht kontrollieren.



(tl)

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