Shopping Center Werbung mag man eben
 

Shopping Center Werbung mag man eben

Eine aktuelle Studie unterstreicht die hohe Akzeptanz der "höher gestellten, kleinen Plakate am Parkplatz".

1996 wurde von Info Research International eine Basisstudie zum Thema Shopping Center Werbung in Österreich erstellt. Die aktuelle Folgeuntersuchung soll detaillierte Daten zur Plakatwerbung bei Verbrauchermärkten liefern. Untersucht wurde in zwei Wellen, Ende April und Ende Mai 2001, und an folgenden Standorten: Wien-Magnet, 23. Bezirk, Vösendorf-Interspar, Graz-Interspar, Wels-Maximarkt, Salzburg-Merkur und St.Pölten-Merkur. Aufgebaut wurde die Untersuchung wie der Plakat Monitor der heimatwerbung. Fünf Sujets standen im Mittelpunkt der Studie: Pilca, Fini's Feinste, Bounty, Develey und Pischinger.

Grundsätzlich zeigen sich sehr anspruchsvolle Recall-Werte für Shopping Center Werbung. So erreicht der Gesamt-Recall Durchschnittswerte zwischen 9 und 12 Prozent. Bei der Frage nach "heute ein SCW-Plakat gesehen" steigt der Wert auf über 20 Prozent und erreicht damit die Größenordnung des klassischen Großplakats. Shopping Center Werbung wird allerdings mit rund einem Drittel des üblichen Budgets geschalten.

Generell halten 51 Prozent der Befragten Shopping Center Werbung für eine sehr gute bis gute Idee. Für die relativ hohe Ablehnung von 49 Prozent ist, so unterstreicht ein detaillierter Blick auf die Studie, die geringe Erinnerung verantwortlich. Wer sich allerdings erinnert, der gibt erstaunliche Begründungen an: zum einen meinen 21 Prozent, Shopping Center Werbung mache auf Neuigkeiten aufmerksam, was die hohe Attraktivität der SCW als POS-Medium betont, zum anderen werden 17 Prozent zum Kauf angeregt.



Die SCW-Shopping Center Werbung ist seit knapp einem Jahr im Besitz der heimatwerbung austria. Derzeit umfaßt das Netz rund 1.300 Flächen an 250 Standorten. Die Zielsetzung der heimatwerbung austria ist es, die Flächenanzahl innerhalb eines jahres auf 1.500 aufzustocken. (spr)

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