Schwindendes Vertrauen in TV-Werbung
 

Schwindendes Vertrauen in TV-Werbung

US-Marketer verlieren ihr Vertrauen in TV-Spots und beginnen gemeinsam mit den Agenturen an Alternativen für Video-On-Demand-Programme, Internet und Digital-Video-Recorder zu arbeiten.

Fernsehwerbung büßt in den USA an Macht an. Werbungtreibende Unternehmen und Agenturen bemühen sich um alternative Werbeformate. Die Association of National Advertisers und Forrester Research stellten im Zuge einer Marktanalyse fest, dass das Fernsehen als Werbeträger dramatisch an Vertrauen verliert.



62 Prozent der für die Studie befragten Marketing-Experten sind überzeugt, dass TV-Werbung innerhalb der letzten zwei Jahr an Effektivität verloren. Auf Basis dieser Ansicht hat rund die Hälfte begonnen mit Formaten zu experimentieren, die sich in Video-On-Demand-Programmen einsetzen lassen und die von Digital-Video-Recorder-Nutzern gesehen werden sollen. Und mehr als die Hälfte der von Forrester befragten Marketern sagten aus, dass sie ihre TV-Werbespendings um zwölf Prozent reduzieren würden, wenn in jedem zweiten US-Haushalt ein Digital-Video-Recorder genutzt wird.



87 Prozent der Befragten glauben, dass Branded Entertainment der Erfolgsfaktor für TV-Werbung in diesem Jahr sein wird. 65 Prozent der Marketer aus allen US-Branchen sammeln Erfahrungen mit Werbung in Online-TV-Shows. Die Experimentierfreudigkeit hat allgemein zugenommen. 43 Prozent der Befragten überlegen Interaktive-TV-Spots zu testen; 55 Prozent interessieren sich für in Video-On-Demand-Programme eingebettete Werbeformate und 32 Prozent denken über Werbung in Electronic-Programm-Guides nach.



(tl)

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