Schweizer Presse mit Inserateneinbußen
 

Schweizer Presse mit Inserateneinbußen

Im September verzeichneten die schweizer Printmedien den zweistärksten Rückgang bei den Inseraten nach dem Juni.

Die Finanzkrise und die Konsumflaute macht sich auch in der Schweiz breit. Laut Werbemedienforschung Wemf sind die Inserateneinnahmen der Printmedien im September um 13,6 Prozent auf 172,6 Millionen Franken zurückgegangen. Das ist der zweitstärkste Rückgang dieses Jahres nach dem Monat Juni, als das Minus bei 15,1 Prozent lag, berichtet die NZZ.

Die Einnahmen von Stellenanzeiten verzeichnen ein Minus von 20,8 Prozent, Immobilienanzeigen sind um 15,5 PRozent gefallen, die übrigen kommerziellen Anzeigen lagen im September um 12,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Auch die Prospektbeilagen weisen ein Minus von 14,5 Prozent auf.




Insgesamt mussten alle Mediengattungen Verluste melden bis auf die Spezialpresse und die Fachpresse - sie konnnten um 8,9 respektive 4,3 Prozent zulegen.
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