Schwarze Zahlen für den Deutschen Fachverlag
 

Schwarze Zahlen für den Deutschen Fachverlag

Trotz der wirtschaftlich schwierigen Umstände hat die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag 2001 einen Gesamtumsatz von 133,5 Millionen Euro erwirtschaftet.

Trotz der wirtschaftlich schwierigen Umstände und der daraus resultierenden Umsatzrückgänge konnte die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag (dfv) im vergangenen Jahrgang schwarze Zahlen schreiben. Der Gesamtumsatz belief sich 2001 auf 133,5 Millionen Euro. Das entspricht gegenüber dem Boomjahr 2000 einen Rückgang von 5,1 Prozent - im Vergleich zu 1999 jedoch ein Plus von 2,6 Millionen Euro.

Die Erlöse aus dem Anzeigengeschäft sind um 8,7 Prozent auf 93,9 Millionen Euro zurückgegangen. Das Vertriebsgeschäft brachte stabile 26 Millionen Euro, das entspricht über 20 Prozent des Gesamtumsatzes. Der Umsatz im Onlinegeschäft aller Bereiche betrug 2001 rund 2,1 Millionen Euro. Die Auslandstöchter in Italien und Österreich brachten weitere 20 Prozent der Gesamtsumme ein.

Größter Umsatzbringer der Gruppe sind die drei Titel "Lebensmittel Zeitung" (26,3 Millionen Euro, minus 6,1 Prozent), "Textil Wirtschaft" (23,3 Millionen Euro, minus 10,4 Prozent) und "Horizont" (11,6 Millionen Euro, minus 21,1 Prozent). Sie zählen trotz des rückläufigen Anzeigengeschäftes im vergangenen Jahr nach wie vor zu den zehn umsatzstärksten deutschen Fachzeitschriften.

Der dfv publiziert insgesamt 95 Fachtitel. Die Wiener Manstein Verlagsgesellschaft ist eine 100-prozentige Tochter der Frankfurter Gruppe.

(dodo)

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