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Schlechte Konjunktur trifft Zeitungsbranche hart

Die Einbrüche im Werbemarkt halten an, und die Zeitungen sind davon besonders hart betroffen, meldet der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger.

"Die anhaltend schlechte Konjunktur trifft uns mit voller Härte", erklärt Volker Schulze, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), bei der diesjährigen Jahrespressekonferenz in Berlin. Mit "spürbaren Besserungen" rechnet der BDZV frühestens im kommenden Jahr.



In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres (Januar bis Mai) sind die Anzeigenumfänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent (Ostdeutschland: minus 17 Prozent) zurückgegangen. Im Mai 2002 sei die Zahl der Anzeigen (nicht Umsätze) im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent zurückgegangen - in Ostdeutschland sogarum 21 Prozent. Geradezu weggebrochen ist der Stellenmarkt - seit jeher ein Indikator für die Konjunkturlage – mit einem Minus von 48 Prozent – all dies würde dokumentieren, wie schlecht es um die wirtschaftliche Lage in Deutschland bestellt sei, erklärt Schulze. Der BDZV betont auch, dass es sich bei der derzeitigen Situation der Zeitungsbranche keineswegs um eine Strukturkrise handle.

(as)


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