Schibsted kauft schwedische "Metro"
 

Schibsted kauft schwedische "Metro"

Der norwegische Medienkonzern übernimmt 35 Prozent der Anteile an der schwedischen Ausgabe der Gratiszeitung des Konkurrenten Metro.

Der norwegische Medienkonzern Schibsted übernimmt 35 Prozent der Anteile an der schwedischen Ausgabe der Gratiszeitung "Metro" des schwedischen Konkurrenten Metro International. Medienberichten zufolge liegt der Kaufpreis bei 350 Millionen schwedischer Kronen (37,6 Millionen Euro). Mit der Übernahme soll ein neuer Inseraten-Verbund entstehen, bestehend aus der neu erworbenen "Metro" sowie den Schibsted-Medien "Aftonbladet" und "Svenska Dagbladet". Zusammen erreichen sie 4,2 Millionen Leser. "Metro" wurde 1995 in Schweden gegründet und bescherte der Gattung "Gratis-Tageszeitung" seinen internationalen Durchbruch. Heute erscheint das Blatt in 23 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika und Asien in insgesamt 19 Sprachen. Schibsted hingegen ist unter anderem mit seiner Gratiszeitung "20 Minuten" bekannt geworden. Sie erscheint in 20 Ländern - die schweizer Ausgabe wurde 1995 an Tamedia verkauft, in Deutschland bescherte ihr ein erbitterter Zeitungskrieg mit den Verleger das Aus.
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