Satiresendung: "Bussi Fussi" wandert von Puls...
 
Satiresendung

"Bussi Fussi" wandert von Puls24 auf Youtube

Rudi Fußi
Rudi Fußi (links) zeichnet die Sendung im Ponyhof Holzmühle auf. In der Sendung soll daher auch jede Woche "Das Viech der Woche" vorgestellt werden.
Rudi Fußi (links) zeichnet die Sendung im Ponyhof Holzmühle auf. In der Sendung soll daher auch jede Woche "Das Viech der Woche" vorgestellt werden.

Aufgrund der wirtschaftlichen Lage sei eine Fortsetzung der Politsatiresendung auf dem Nachrichtensender vorerst nicht möglich.

Die politische Satire-Sendung „Bussi Fussi“ wandert vom Nachrichtensender Puls24 auf Youtube. Das gab der Unternehmer, Berater und Sendungsmoderator Rudi Fußi am Mittwoch bekannt. „Aufgrund der wirtschaftlichen Situation (Kurzarbeit, Budgetkürzungen)“ würde sich der Sender im Moment nicht in der Lage sehen, die Sendung vor Herbst fortzusetzen. „Das geht natürlich nicht, denn das Land braucht gerade jetzt eine kritische Auseinandersetzung mit dem Babyelefanten und seinen Jüngern.“


Die Sendung ist erstmals Ende Februar auf Puls24 gesendet worden, nun soll "Bussi Fussi - Das Leben ist kein Ponyhof" bis auf weiteres donnerstags auf dem Youtube-Kanal von Rudi Fußi zu sehen sein.
Produziert wird wöchentlich im Ponyhof Holzmühle in der 700-Einwohner-Gemeinde Moorbad Harbach in Niederösterreich. Sämtliche Autoren, Kameraleute und Cutter arbeiten honorarfrei, bis es gelänge, Geld aufzustellen, so Fußi: "Für Bonzen wie mich braucht es nix, aber für die anderen werde ich Geld aufstellen gehen."

„Unsere Grenze ist das Strafrecht“

Die ersten Gäste sind Falter-Chefredakteur Florian Klenk, dessen „Lieblingswirt“ Roland Mayer aus Rekawinkel und der Kärntner Kabarettist Wolfgang Feistritzer.
"Wir machen uns da heroben jetzt einerseits eine Hetz, andererseits braucht es gerade jetzt die kritische Auseinandersetzung mit der Regierung, die ja mangels Opposition und kritischer Medien so gut wie nicht stattfindet. Vielleicht gelingt es uns auch, bei den Medienverantwortlichen das Verständnis zu erzeugen, dass politische Satire niemals alle gleich behandeln sollte, sondern sich selbstverständlich zuallererst die politisch Verantwortlichen und deren Aktionen vorknöpft. Die Schere im Kopf gibt es bei uns nicht. Unsere Grenze ist das Strafrecht", so Fußi zum Sendungsstart.

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