Ruttingers Steuerforderung an die Regierung
 

Ruttingers Steuerforderung an die Regierung

Das von der Regierung angekündigte Wachstumspaket muss die Abschaffung der Werbesteuer beinhalten, fordert der Fachverband Werbung & Marktkommunikation.

Einmal mehr erneuert Walter Ruttinger, Bundesobmann des Fachverbandes für Werbung & Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich, die Forderung zur Abschaffung der Werbesteuer. Die österreichische Kommunikationswirtschaft mit 60.000 direkt und indirekt Beschäftigten begrüßt die jüngsten Ankündigungen der Regierung zu einem "Wachstumspaket", sofern darin die Abschaffung der weltweit einzigartigen Sondersteuer auf Werbung enthalten ist, teilt Ruttinger mit. Dem Wirtschaftsstandort Österreich würde durch die fünfprozentige "Werbesteuer" einen Wettbewerbsnachteil erleiden, so Ruttinger. Umgekehrt würde die Abschaffung der Werbesteuer eintausend neue Arbeitsplätze schaffen.



Ruttinger zur derzeitigen Wirkung der Werbesteuer: "2004 summiert sich der direkte volkswirtschaftliche Schaden auf zirka 100 Millionen Euro, die beim Netto-Werbeaufkommen steuerbedingt fehlen." Ruttinger weiter: "Im internationalen Wettbewerb um Werbeaufkommen sind fünf Prozent Sonderwerbesteuer in den Zentralen der großen Auftraggeber, die ihr Werbegeld international verteilt zum Einsatz bringen, nicht mehr argumentierbar - Österreich droht aus den Mediaplänen der internationalen Strategen ausgelistet zu werden."

(as)


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