Rupert Murdoch launcht Metrozeitung
 

Rupert Murdoch launcht Metrozeitung

Ein Preiskrieg und eine Lokalausgabe sollen die "New York Times" in die Knie zwingen.

Zeitungskrieg in New York. Medientycoon Rubert Murdoch will es nochmal wissen. 15 Millionen US-Dollar hat er laut "Guardian" in die Hand genommen, um täglich eine 10-seitige lokale Pendlerausgabe des "Wall Street Journals" in New York ins Leben zu rufen. Zum Dumping-Abopreis von zehn statt der 40 Euro für die "New York Times". Gleichzeitig will er die Anzeigenpreise drastisch senken. Sein Ziel: die Leser und Anzeigenkunden des Rivalen und Platzhirschen "New York Times" auf seine Seite zu ziehen.



Die "Süddeutsche Zeitung" analysiert Murdochs Strategie wie folgt: Die New Yorker sollen doch bitteschön ihr Abo der "Times" kündigen, deren Texte dann - kostenlos - online konsumieren und gegen ein kleines Entgelt das "Wall Street Journal" in der erweiterten Lokalausgabe lesen. Auch online sind die Texte in Murdochs Welt nur gegen Bezahlung zu lesen. Dann hätten die New Yorker das beste aus allen Welten.
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