Rudolf Augstein schickte Post an sein Magazin
 

Rudolf Augstein schickte Post an sein Magazin

Der Spiegel druckt einen Leserbrief seines Herausgebers ab.

Rudolf Augstein schickte Post an sein Magazin

An einem ungewöhnlichen Ort meldete sich Spiegel-Herausgeber Rudolf Augstein zu Wort: Erstmals in der Geschichte des Nachrichtenmagazins veröffentlichte er einen Beitrag in der Leserbriefspalte. In der aktuellen Ausgabe schreibt er über eine am 8. Oktober erschienene Vorabkritik zum ARD-Zweiteiler "Der Verleger" mit Heiner Lauterbach in der Hauptrolle. Ein sehr persönlicher Text, in dem er eigene Erinnerungen an Axel Springer wiedergibt. Das Vorgehen des Herausgebers ließ aufhorchen, schließlich hat Augstein bislang immer das Privileg genutzt, seine Kolumnen im redaktionellen Teil unterzubringen Ein Gerücht sagte, der Beitrag sei in die Leserbriefspalte abgeschoben worden. Dem widersprach gestern ein Spiegel-Sprecher. Augstein fand den Artikel "ergänzungsbedürftig", und für die 30 Zeilen sei ein eigene Kolumne doch etwas übertrieben gewesen.

(gk)


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