Rudeljournalismus, Schwarmintelligenz und Her...
 

Rudeljournalismus, Schwarmintelligenz und Herrschaft des Affekts

Das Friedrich Funder Institut lädt am 9. Oktober zur Tagung

Die behauptete Schwarmintelligenz hat - bedingt durch die Aufmerksamkeitsökonomie - zu einer vermehrten Rudelbildung in der Berichterstattung geführt. Der deutsche Journalist Hans-Ulrich Jörges („Stern“) nennt dieses Phänomen Rudeljournalismus. Meinungspluralismus und Standpunkte abseits des Mainstreams werden seltener, der Ton gereizter. In Foren und in Sozialen Medien sind Sprachverrohung, Affektpostings und eine permanent aggressive Grundstimmung eher Regel als Ausnahme. Woher kommt die Sehnsucht, ständig "neue Säue durchs mediale Dorf" zu treiben?

Mit dieser Thematik beschäftigt sich am 9. Oktober eine Veranstaltung des Wiener Friedrich Funder Instituts (FFi) unter der Moderation von FFi-Präsident Gerald Grünberger. Von 18.00 bis 18.30 Uhr spricht Wolfgang Schweiter über Social Media und Rudeljournalimus, gefolgt von Axel Maireder, der sich in seinem Vortrag mit Themenkonjunkturen in Social Media befasst.

Anschließend findet eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Pöbeleien statt Meinungsaustausch. Wie kann die Qualität des öffentlichen Diskurses gesteigert werden?“ mit Eva Weissenberger, Thomas Weber, Ingrid Brodnig, Helmut Brandstätter und Christian Rainer statt.

Details:

Wann: Donnerstag, 9.Oktober 2014, 18.00 bis 20.30 Uhr

Wo: Forum Mozartplatz, Mozartgasse 4, A-1041 Wien

Der Eintritt  ist frei. Die Anmeldung ist via E-Mail an Sekretariat@ffi.at möglich.

(red)
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