RTR-Fonds für Nichtkommerzielle Sender
 

RTR-Fonds für Nichtkommerzielle Sender

375.000 Euro aus dem RTR-Fonds gehen an 13 Freie Radios und den Community-Sender Okto.

Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH, RTR, gibt am 8. Jänner 2010 bekannt, dass sie 13 Freien Radios sowie dem Community-Sender Okto insgesamt 375.000 Euro aus dem Fonds zur Förderung des Nichtkommerziellen Rundfunks zukommen lässt. Die Gelder dienen laut RTR der Abdeckung der Gesamtkosten des Sendebetriebs für das Jahr 2009. Förderfähige Kosten werden bis zu einer Höhe von maximal 90 Prozent ersetzt. Darunter fallen beispielsweise Personalkosten, Sachkosten für zugekauftes Nachrichtenmaterial, Original-Töne oder Interviews.

Gesetzliche Basis für die Förderung sind das KommAustria-Gesetz, KOG, sowie die von der RTR erlassene Sonderförderrichtline "De-minimis" 2009. Diese Richtlinie soll die "finanziellen Sorgen" bei den nichtkommerziellen Rundfunkveranstaltern minimieren und die Macher zu qualitativ hochwertigem Programm motivieren. 

Gefördert wurden: Orange 94.0 - Verein Freies Radio Wien, AGORA-Verein Arbeitsgemeinschaft offenes Radio, Freies Radio Innsbruck FREIRAD - Verein zur Förderung der Medienvielfalt und der Freiheit der Meinungsäußerung, Radio Helsinki 92,6 fm - Verein Freies Radio Steiermark, der Dachverband für Kultur- und Medieninitiativenund Jugend - Proton - das freie Radio, der Kunst- und Medienverein Freequenns, der Verein Freier Rundfunk Salzburg - Radiofabrik, Radio FRO 105.0 MHz - Freier Rundfunk OÖ GmbH, Freier Rundfunk Freistadt GmbH, der Verein Freies Radio B138, Freies Radio Salzkammergut -Verein zur Förderung freier, nichtkommerzieller Radioprojekte im Salzkammergut, der Verein Medien- und Kommunikationszentrum nördl. NÖ, der Verein Campus Radio St. Pölten sowie die Community TV-GmbH (Okto).

Für die weitere Vorgangsweise in der Fördervergabe der RTR ist derzeit ein Notifizierungsverfahren der Vergaberichtlinien für den "Nichtkommerziellen Rundfunkfonds" und für den"Privatrundfunkfonds" bei der Europäischen Kommission anhängig. Dieses Verfahren wird voraussichtlich in den nächsten Wochenentschieden werden. Danach stehen für das Jahr 2010 mehr als 1,6 Millionen Euro für die nichtkommerziellen Rundfunkveranstalter und 10 Millionenfür die privaten kommerziellen Rundfunkveranstalter zur Verfügung. Ab dem Jahr 2011 werden es dann pro Jahr 1 Million Euro für nichtkommerzielle sowie 5 Millionen Euro für kommerzielle Rundfunkveranstalter sein.



Mehr zum Nichtkommerziellen Rundfunkfond finden Sie hier.
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