"Rolling Stone" im Kleinformat
 

"Rolling Stone" im Kleinformat

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Die erste "Rolling Stone"-Ausgabe vom 9. November 1967. (c)"Rolling Stone"
Die erste "Rolling Stone"-Ausgabe vom 9. November 1967. (c)"Rolling Stone"

Ab Herbst soll das amerikanische Kultmagazin "Rolling Stone" auf die Standardgröße schrumpfen.

Der "Rolling Stone" wurde 1967 von Jann Wenner und dem Musikkritiker Ralph J. Gleason in San Francisco gegründet. Nach mehr als 30 Jahren soll das großzügige Format des Heftes auf die Standardgröße von Zeitschriften schrumpfen und damit in ein normales Regal passen. Der Verlag erhoffe sich dadurch bessere Verkaufszahlen am Zeitungskiosk, berichtete die "New York Times". Wenner: "Alles, was man von dem Großformat hat, ist Nostalgie".


Die alle zwei Wochen erscheinende "Bibel" amerikanischer Musikfreunde hat mit 1,4 Millionen bezahlten Exemplaren derzeit die höchste Auflage ihrer Geschichte. Die Verkaufszahlen am Kiosk sind dagegen in den vergangenen zehn Jahren von rund 190.000 auf 130.000 gefallen. Das Heft liege wegen seiner Größe oft nicht in Augenhöhe auf, sondern weit oben oder unten im Regal, fanden die Marketing- Experten heraus. Mit der Ausgabe vom 30. Oktober 2008 soll sich das nun ändern.




(Quelle: APA/dpa)

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