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Robert-Hochner-Journalistenpreis geht an Corinna Milborn

ProSiebenSat.1 PULS 4
Die Jury beschreibt die 44-jährige Milborn als "immer bestens vorbereitet, in kritischer Äquidistanz zu allen Mächtigen, konsequent nachfragend, unbeirrbar beim Herausarbeiten des journalistischen Kerns".
Die Jury beschreibt die 44-jährige Milborn als "immer bestens vorbereitet, in kritischer Äquidistanz zu allen Mächtigen, konsequent nachfragend, unbeirrbar beim Herausarbeiten des journalistischen Kerns".

Der renommierte Robert-Hochner-Journalistenpreis 2017 geht an Corinna Milborn, Infochefin der TV-Sendergruppe ProSiebenSat1-Puls 4.

Sie sei eine hartnäckige Rechercheurin und eine außerordentliche Interviewerin, teilte die Jury mit. Es ist das erste Mal seit Bestehen des Preises, dass eine Person außerhalb des öffentlich-rechtlichen ORF die Auszeichnung erhält.

Der Robert-Hochner-Preis wird seit 2005 von der österreichischen Journalistengewerkschaft für publizistische Leistungen im Bereich der politischen Berichterstattung im Bereich der elektronischen Medien verliehen. Die heurige Verleihung findet am 29. Mai statt.

Die Jury beschreibt die 44-jährige Milborn als "immer bestens vorbereitet, in kritischer Äquidistanz zu allen Mächtigen, konsequent nachfragend, unbeirrbar beim Herausarbeiten des journalistischen Kerns". Dies habe sie bei ihren Interviews zur Präsidentschaftswahl 2016 besonders unter Beweis gestellt, was internationale Medienreaktionen nach sich zog und auch in die "New York Times" Eingang fand.
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