RMS gründet Tochtergesellschaft in Polen
 

RMS gründet Tochtergesellschaft in Polen

In Deutschland verzeichnet die RMS einen leichten Rückgang der Werbeerlöse.

Der deutsche Rdiowerbezeitenvermarkter RMS (Hamburg), der in Österreich mit seiner Tochter RMS Austria vertreten ist, wird vom 1. September an mit einer Tochter in Polen aktiv werden. Voraussichtlich wird die RMS mit 30 bis 40 Sendern von insgesamt 200 werbetragenden Programmen in Polen an den Start gehen.



Im Heimmarkt Deutschland verzeichnete die RMS in den ersten sechs Monaten 2001 eine Rückgang bei den Werbeerlösen von 5,6 Prozent. RMS-Geschäftsführer Lutz Kuckuck ist mit dem laufenden Geschäftsjahr trotzdem zufrieden. Das "Superjahr 2000" sei einfach nicht zu wiederholen gewesen, meint Kuckuck. Und mit dem jetzt Erreichten liege man immer noch über dem bereits sehr gutem Jahr 1999: "Jetzt werden wir konsolidieren und dann im nächsten Jahr wieder ordentlich loslegen", hofft der RMS-Chef.



Im vergangenen Jahr konnten die RMS und ihre Partner ein Erlös-Plus von 13,2 Prozent erzielen und insgesamt 1,23 Milliarden Mark umsetzen. Der ausschließlich nationale RMS-Umsatz wuchs um 10,5 Prozent auf 815 Millionen Mark. Getragen wurde das Wachstum von drei Branchen:

Telekommunikation, Finanzanlagen und Beratung sowie den Dotcoms. Diese drei Bereiche hätten im laufenden Jahr ihre Werbeschaltungen drastisch zurück gefahren und seien somit für das Minus verantwortlich.



Erfreulich entwickelte sich hingegen das Geschäft der RMS-Tochter EM&S, die insbesondere neue Sonderwerbeformen und Below-the-line-Aktionen für Radiokunden entwickelt. Im dritten Geschäftsjahr konnte sie immerhin einen Umsatz von 30 Millionen Mark erwirtschaften und ist "mittlerweile zu einer Stütze des Kerngeschäfts geworden", so Kuckuck.



Weiters kündigte Kuckuck an, dass die RMS vom 1. September an mit einer Tochter in Polen aktiv werden wolle. Voraussichtlich werde man mit 30 bis 40 Sendern von insgesamt 200 werbetragenden Programmen in Polen an den Start gehen.

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