RMS Austria erweitert Angebot im Webradio
 

RMS Austria erweitert Angebot im Webradio

Webradio-Portfolio des Privatradiovermarkters RMS-Austria wird auf 125 Sender aus Österreich und Deutschland aufgestockt.

Laut Radiotest, 2. Halbjahr 2009, hören bereits mehr als 1,250.000 Österreicher zumindest gelegentlich Radioprogramme über Internet.



„Die Österreicher hören mittlerweile Musik aus aller Welt – und bleiben dabei trotzdem für österreichische Werbekunden interessant“, analysiert RMS-Geschäftsführer Michael Graf. Im Juni 2009 hat Graf – gemeinsam mit Britta Oswald, Projektleiterin Audio-Online-Vermarktung bei der RMS, in einem ersten Schritt die Online-Streams der österreichischen Privatradios angeboten. Nun erfolgt der Ausbau: „Mit unserem neuen Angebot erreichen wir nun auch Radiohörer, die im Ausland ‚fremdhören‘“.  



Gezielte Spotausstrahlung



Die RMS vermarktet gemeinsam mit dem Kooperationspartner audimark 125 Sender aus Österreich und Deutschland – von A wie Antenne Vorarlberg bis Z wie Radio Zwiebel. Österreichische Zugriffe auf diese Programme können gezielt mit passenden Spots bespielt werden. Ein österreichischer Hörer kann anhand seiner IP-Adresse eindeutig erkannt und so in der Kampagnen-Steuerung berücksichtigt werden. So hört ein österreichischer Webradio-Nutzer nun auch die Botschaften von österreichischen Werbekunden, selbst wenn er einen Sender aus Deutschland wählt. Eingesetzt werden Pre-Stream-Spots, die dem Radioprogramm zu Beginn eines Hörvorganges vorangestellt werden. Da diese Spots alleinstehend platziert sindund erfahren sie höchste Aufmerksamkeit des Hörers. „Die Nutzer sitzen meist vor dem PC und sind sehr schnell auf der Homepage des Werbekunden, um sich mehr Infos zu holen – wenn der Anreiz stimmt“, erklärt Oswald.  



Von den vermarkteten Sendern werden viele unterschiedliche Musikformate bedient. RMS bietet daher auch die Möglichkeit, Musik-Kombis zu belegen, beispielsweise Mainstream, Electronic, Chillout, Rock oder Schlager. Ergänzend richten sich drei Kombis an die Zielgruppen: „young“, „30+“ und „man“.



Durch sein spezielles Nutzungsverhalten qualifiziert sich das Medium Webradio als optimaler Bestandteil von Crossmedia-Kampagnen, ist Oswald überzeugt. „Die Reichweiten von Webradio steigen erst ab dem späten Nachmittag und sind in den Abendstunden besonders stark. Dadurch ist Werbung im Webradio eine ausgezeichnete Ergänzung zu klassischen Radiokampagnen, die in den Morgen- und Mittagsstunden die höchsten Reichweiten erzielen.“


Online-Kampagnen hingegen, so Oswald, „kann man durch Webradio ,Gehör verschaffen´“. Denn, so Oswald. „Werbebotschaften, die über mehrere Sinne aufgenommen werden, verankern sich besonders gut in den Köpfen der Konsumenten.“


(Langfassung aus HORIZONT 11-2010 am 19.03.2010).
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