Ringier stellt Management teilweise neu auf
 

Ringier stellt Management teilweise neu auf

Ringier Pressehaus Zürich
Ringier will sich stärker auf die schnell wachsenden Geschäftsfelder Publishing und Marketplaces konzentrieren.
Ringier will sich stärker auf die schnell wachsenden Geschäftsfelder Publishing und Marketplaces konzentrieren.

Der Digital-Chef scheidet aus der Konzernleitung aus, auch im Verwaltungsrat gibt es zwei Abgänge.

Der Schweizer Medienkonzern Ringier baut sein Management teilweise um. In diesem Zug scheidet Digital-Chef Thomas Kaiser aus der Konzernleitung aus. Auch im Verwaltungsrat gibt es zwei Abgänge. Ringier will sich stärker auf die schnell wachsenden Geschäftsfelder Publishing und Marketplaces konzentrieren. Dies teilte Ringier am Montagfrüh mit.

Innerhalb der Konzernleitung, dem "Group Executive Board", werden die Aufgaben neu verteilt. Dadurch sollen die Kräfte stärker auf Publishing und Marketplaces gebündelt werden, wie Mediensprecherin Manuela Diethelm auf Anfrage der sda sagte. So wird beispielsweise Robin Lingg, bisher zuständig für Afrika und Asien, künftig die digitalen Marktplätze der Ringier verantworten - etwa Jobcloud AG und Scout24.

Neben der Neuaufteilung der Aufgaben gibt es auch eine personelle Veränderung: Thomas Kaiser, der seit 2011 CEO von Ringier Digital war, scheidet aus dem Gremium aus. Er wird sich künftig den Digital-Ventures-Geschäften widmen.

"Mit der neuen Organisation tragen wir den daraus entstehenden Herausforderungen Rechnung", wird Ringier-CEO Marc Walder in der Medienmitteilung zitiert. Auch im Verwaltungsrat gibt es Abgänge: Martin Werfeli und Jan O. Froeshaug geben ihre Mandate ab.
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