Richtlinien-Update bei ÖAK
 

Richtlinien-Update bei ÖAK

Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) hat auf den Präzisierungsbedarf des Datenbestandes für die Werbewirtschaft reagiert.

Die jüngste Reform der Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) hat in manchen Kategorien unterschiedliche Interpretationen zugelassen. Nach einem Beobachtungszeitraum von knapp einem Jahr hat sich nun der ÖAK-Vorstand entschlossen, dem Wunsch der Werbewirtschaft, spezifische ÖAK-Kategorien in ihrer Planbarkeit zu optimieren, Rechnung zu tragen.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Kategorie "Spezialverkauf". In seiner derzeitigen Form stellt er eine Sammelkategorie für sehr unterschiedliche und daher nicht vergleichbare Positionen dar. Im Sinne der Transparenz sollen neben der Gesamtsumme des Spezialverkaufs drei Untergruppen gesondert ausgewiesen werden. Es sind dies:
- reduzierte Einzelverkäufe und Abonnements

- Lesezirkelexemplare, Bordexemplare und Verkäufe an Beherbergungsbetriebe
- sowie Großabonnements und Großeinzelverkäufe mit identifizierbarer Einzeladresse.

Für den Spezialverkauf gilt weiterhin eine Erlösgrenze von 30 Prozent des regulären Verkaufspreises.
Weiters wurde hinsichtlich der Supplements zusätzlich die Ausweisung der "Verbreitung über ÖAK-Trägermedien" beschlossen.
Das Update tritt mit 1. Quartal 2003 in Kraft.

(spr)

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