Rezessionsgefahr für deutschen Werbemarkt
 

Rezessionsgefahr für deutschen Werbemarkt

Laut ZAW klagt über rückgängige Zuwachsraten in Sachen Nettowerbeeinnahmen.

Der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) rechnet mit einer Verschlechterung des Werbeklimas. Zwar zeigt die Kurve der Werbeeinnahmen der deutschen Medien mit einem Plus von 2 Prozent auf 21 Milliarden Euro noch nach oben, aber die Zuwachsraten sind gegenüber dem Vorjahr rückläufig. "Die Gefahr wächst, dass der deutsche Werbemarkt erneut in eine Rezession abgleitet", verkündet der ZAW in einer Aussendung.

Im Jahr 2007 lagen die Nettowerbeeinnahmen der deutschen Tageszeitungen bie 4,6 Milliarden Euro (+0,8 Prozent), Fernsehen nahm 4,2 Miiliarden Euro ein (+1) und Werbung per Post kletterte mit einem Plus von 0,9 Prozent  knapp 2 Milliarden. Die Publikumszeitschriften hingegen verzeichneten ein Minus von 1,8 Prozent (1,8 Milliarden Euro). Ebenfalls sinkende Einnahmen hat das Filmtheater zu verzeichnen (-9,6 Prozent) und Zeitungssupplements (-0,4 Prozent).

Weiter lagen die Einnahmen der Online-Angebote bei 689 Millionen Euro (+39,2), Hörfunk 692 Millionen (+1,7), Außenwerbung 820 Millionen (+4,2) und
Fachzeitschriften bei einer Milliarde Euro  (+6,3).



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