Relaunch von kurier.at umgesetzt
 

Relaunch von kurier.at umgesetzt

Kurier/Franz Gruber
Der Relaunch soll auch mehr "aufwendige Reportagen, große Interviews, Multimedia-Dossiers und Themenseiten" bringen.
Der Relaunch soll auch mehr "aufwendige Reportagen, große Interviews, Multimedia-Dossiers und Themenseiten" bringen.

Das Kurier-Medienhaus hat den Knopf gedrückt: Der angekündigte Relaunch der Webpräsenz aller Angebote von kurier.at bis zu den Bewegtbildinhalten von schauTV wurde in der Nacht auf Dienstag umgesetzt.

Seit Wochen waren die neuen Sites getestet worden (Der HORIZONT berichtete), steht doch nicht nur eine neue Optik für die User im Mittelpunkt, sondern vor allem ein neues Backend und CMS. Angesichts steigender Nutzungsraten im Mobilbereich ging es Online-Chefredakteur Stefan Kaltenbrunner auch um eine Full-Responsive-Umsetzung des Angebots, womit sich die Website allen Displaygrößen automatisch anpasst. Man habe "exakt analysiert, was unsere Leserinnen und Leser auf unseren Seiten nutzen und was sie sich von uns wünschen", so Kaltenbrunner.

Das Ergebnis: Mobile Nutzbarkeit und ein Ausbau des journalistischen Angebots auch abseits eines schnellen und umfassenden Nachrichtenüberblicks. Kaltenbrunner verspricht "aufwendige Reportagen, große Interviews, Multimedia-Dossiers und Themenseiten". Derlei Angebote würden erwartet und immer stärker genützt.

Im Bund mit Burda

Telekurier-Geschäftsführer Martin Gaiger verweist auf die neuen technischen Strukturen im Hintergrund. Man setze nur noch auf Open-Source und sei Teil der von Burda ins Leben gerufenen "Thunder-Entwicklungsallianz", bei der mehrere Verlagshäuser ihre Kompetenzen und Entwickler-Manpower bündeln. Das ermögliche schnellere Reaktion auf Veränderungen und reduziere Abhängigkeiten, so Gaiger mit Verweis auf die Auszeichnung des neuen CMS als "beste Medienentwicklung" bei den Splash-Awards in Frankfurt vergangene Woche.

Thomas Kralinger, Geschäftsführer des Kurier-Medienhauses, verwies in einer Aussendung darauf, dass die eigenen Angebote "monatlich von über zwei Millionen ÖsterreicherInnen besucht" würden, womit "über 30 Prozent des Online-Publikums" erreicht würden. Dabei bereiteten ihm auch "die Zuwächse bei den Video-Angeboten unseres neuen Fernsehsenders schauTV viel Freude".

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