RelationMedia boomt in Deutschland
 

RelationMedia boomt in Deutschland

Aktuelle "Allensbacher RelationMedia-Analyse" unterstreicht Bedeutung von Kundenmagazinen.

Corporate Publishing ist kein Modetrend, sondern eine Form von Unternehmenskommunikation, die angesichts der vielfältigen Cross-Media-Möglichkeiten an Bedeutung zunimmt. Und unter der Regie des Marketing mausern sich Kundenmagazine vom schmuckem Beiwerk zum wirkungsbewußten Kommunikationsinstrument.



Die "Allensbacher RelationMedia-Analyse" (ARMAda) hat den Kundenblättern für Endverbraucher auf der Basis eines Pilot-Objektes ein klassisches Reifezeugnis ausgestellt. Untersucht wurde der weiteste Leserkreis von 61 Blättern aus acht großen Consumer-Segmenten: Frauen, Moderner Haushalt, Gesundheit, Bauen und Wohnen, Musik, Kino und Video, Finanzen und Verkehr. Erste Erkenntnisse: In der Struktur ähneln Kundenmagazine des Consumer Bereichs (sie erreichen vier Fünftel der Bundesbevölkerung) den Publikumsblättern, das Interesse der Deutschen ist groß (40 Prozent inklusive Nichtleser), der Lesespaß (30 Prozent) auch und selbst der Wert für Exklusivität ("woanders nicht gelesen") ist mit 30 Prozent hoch. Die Werte für Nähe (58 Prozent) und Lesemenge (63 Prozent) sind noch entwicklungsfähig, die Verkaufsförderung funktioniert: 34 Prozent aller Deutschen haben dort etwas gelesen, was sie hinterher gekauft haben.



Wie sehr das Segment boomt, das unterstreicht ein Blick auf die jüngste Ausgabe von Mediafacts. Darin werden 197 Neuerscheinungen mit zusätzlich 22,4 Millionen Exemplaren Auflage gezählt. Darunter rund 86 Titel für Endverbraucher mit 19,4 Millionen Auflage. Im B2B-Segment haben sich zuletzt die Objektzahlen im Bereich Finanzanlagen, Bausparkassen und Beratungsdienste, Telekommunikation, Marketing und Werbung mehr als verdoppelt. Inzwischen sind fast 2.850 Titel im Detail mit rund 450 Millionen Exemplaren pro Erscheinungsintervall dokumentiert

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