Reform-Untergruppen für ORF1
 

Reform-Untergruppen für ORF1

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Die Bestrebungen von Alexander Wrabetz: Der Sender solle österreichischer werden, mit mehr Information.
Die Bestrebungen von Alexander Wrabetz: Der Sender solle österreichischer werden, mit mehr Information.

In zwei Wochen soll sich die Reformuntergruppe für die Überarbeitung des Senderprogramms wieder treffen.

Wie ORF 1 als Serien-, Film- und Sportkanal anders aufgestellt werden soll, österreichischer und informativer, war nun Diskussionsgegenstand der Arbeitsgruppe aller TV-Hauptabteilungen bei ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Das Ergebnis, laut derstandard.at: eine Reform-Untergruppe. In zwei Wochen soll das nächste Treffen stattfinden.

Thema der Untergruppe: Information, nämlich eine ausführliche tägliche Infosendung auf ORF 1. ORF-Stratege Franz Manola wird etwa in die Untergruppe vertreten sein, gemeinsam mit ORF-1-Infochefin Lisa Totzauer und Wolfgang Höfer aus der Programmdirektion. Manolas Plan laut Bericht: die Stärken von ZiB Magazin, ZiB 20 und ZiB 24 in einer zumindest halbstündigen Sendung, gerne um 21 Uhr, zu bündeln.

Allerdings: Um 21 Uhr liefe ein solches ORF-1-Magazin gegen Report, Thema und andere Magazine in ORF 2. Manola plädiert seit längerem für gänzlich eigenständig programmierte ORF-Fernsehkanäle. Sein Bild, abgeleitet aus dem Präsidentschaftswahlkampf 2016: ORF 1 für die Wähler von Alexander Van der Bellen, ORF 2 für die Fans von Norbert Hofer.

Die von Wrabetz eingesetzte Arbeitsgruppe soll leistbare Überlegungen für ein bis 2020 "sehr anderes" ORF 1 präsentiert haben, neu vor allem von 18.30 Uhr bis Mitternacht, mit klaren Schwerpunkten für Wochentage. Auch eine Late-Night-Show war Thema. 
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