Reaktionen auf die neuen ÖAK-Zahlen
 

Reaktionen auf die neuen ÖAK-Zahlen

„Die Presse“ / Christine Pichler
Herwig Langanger, Vorsitzender der Geschäftsführer der „Presse“ und Rainer Nowak, Chefredakteur, Herausgeber und Geschäftsführer der „Presse“.
Herwig Langanger, Vorsitzender der Geschäftsführer der „Presse“ und Rainer Nowak, Chefredakteur, Herausgeber und Geschäftsführer der „Presse“.

So äußern sich die Medien zu den neuen ÖAK-Zahlen.

Die neuen ÖAK-Zahlen wurden heute erst veröffentlicht, doch die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. 

So kommentiert unter anderem, Rainer Nowak, Chefredakteur, Herausgeber und Geschäftsführer der „Presse“, über die aktuellen Ergebnisse: „Besonders in Zeiten, die von Fake News und Unsicherheiten geprägt sind, zählen vor allem Fakten. ,Die Presse’ steht für bedingungslosen Qualitätsjournalismus und unabhängige Berichterstattung, wir produzieren für unsere Leser täglich hochwertige Nachrichten – und das wird zu meiner Freude auch honoriert.“ Insgesamt bezogen 57.650 Abonnenten die „Presse“ (inkl. 11.241 ePaper), die Sonntagsausgabe wurde von 52.989 Lesern abonniert (inkl. 11.241 ePaper), das entspricht einem Plus von 11,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2. Halbjahr 2016).

„Unser premium-Angebot feiert im März sein einjähriges Bestehen. Mit der Einführung gehören wir zu den Vorreitern, und der Erfolg gibt uns recht. In einer Zeit, die von einer noch nie da gewesenen Informationsflut bestimmt wird, bieten wir unseren Lesern Orientierung durch Qualitätsjournalismus – und das wird auch entsprechend honoriert“, so Herwig Langanger, Vorsitzender der Geschäftsführung der „Presse“.

Krone: Hochzufrieden mit Sonntags-Auflagen

Bei der Krone betonte man die Stärke der Sonntags-Auflagen: Sonntags wurden 2017 nicht weniger als 1.191.812 „Krone“-Exemplare verkauft. Die Sonntags-Verkaufsauflage der „Krone“ sei damit höher als die aller anderen sonntags erscheinenden Tageszeitungen zusammen. Die verbreitete „Krone“-Auflage wird für Sonntag mit 1.215.201 und die Druckauflage mit 1.384.723 Exemplaren beziffert. Monika Fuhrheer, Geschäftsführung Mediaprint: „Fast 1,2 Millionen verkaufte Auflage am Sonntag und mehr als 730.000 tägliche Verkaufsauflage bestätigen erneut die absolute Marktführerschaft der Kronen Zeitung. Diese enormen Auflagezahlen und die rasante Steigerung des ePaper-Verkaufs sind ein klares Zeichen für die Markenstärke der „Krone“ und die beste Basis für effiziente Kommunikationslösungen, die unsere Werbepartner von uns erwarten.“

Beim Kurier freut man sich über den dritten Platz: 126.267 verkaufte Exemplare weist die ÖAK für den Jahresschnitt 2017 aus. Sonntags wurden sogar 247.489 Kurier-Exemplare verkauft. Über eine erhebliche Steigerung kann sich der Kurier auch bei den e-Paper-Verkäufen freuen: Mehr als 6.400 e-Paper wurden 2017 im Wochenschnitt verkauft. Das bedeutet ein Plus von 82,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Und für April kündigt sich eine weitere Neuerung an: launchten wir im Herbst 2017 u.a. die Beilage „KURIER Niederösterreich“, die jeden Freitag ausführliche regionale Berichterstattung aus den einzelnen Bezirken bietet. Ab 1. April startet eine regionale Beilage zusätzlich zu Niederösterreich auch in Oberösterreich – mit noch mehr Regionalinfos aus Wirtschaft, Chronik und Sport zu dem Bundesland.

 Zuwachs bei e-Paper

Durch die neuen, strengeren ÖAK Richtlinien im Bereich e‐Paper ist ein direkter Vergleich zu den Vorperioden nicht möglich. Hinzu gekommen sind auch erste Kürzungen im Print‐ Großverkauf bei den Fluglinien, die im Magazinbereich traditionell sehr wichtige Großabnehmer sind. Geschäftsführer Markus Fallenböck, Geschäftsführer der Verlagsgruppe News, äußert sich dennoch: „Durch die Richtlinien‐Änderung im Bereich E‐Paper ist die Vergleichbarkeit für das 2. Halbjahr 2017 nicht gegeben. Ich möchte dennoch nicht verhehlen, dass uns der dadurch bewirkte niedrigere Ausweis im Großverkauf schmerzt. Gerade aufgrund dieses Gegenwinds freuen wir uns über ein Verkaufsplus bei E‐Media und Gusto sowie in der Gruppe über +4,1% bei den E‐Paper Abos.“

Auch die RMA freuen sich über Zuwächse: „Wir sind mit unseren 127 Zeitungen in allen Regionen Österreichs vertreten und haben in Summe nicht nur die höchste Printauflage, sondern erreichen mit unseren Produkten auch die meisten Leserinnen und Leser. Mehr als die Hälfte der heimischen Bevölkerung greift wöchentlich zu einer unserer Zeitungen – das zeigt klar, dass wir für die Menschen einen tatsächlichen Nutzen stiften”, sagt RMA-Vorstand Georg Doppelhofer anlässlich der heute veröffentlichten ÖAK. „Und natürlich macht uns diese Stärke auch für die heimische Wirtschaft zu einem attraktiven und verlässlichen Partner in der Kommunikation.”

Bei den Gratiszeitungen ist Heute die unangefochtene Nummer Eins. "Neben unseren Erfolgen im Online Bereich – über 5,2 Millionen Besuche (Unique Clients) pro Monat - beweisen unsere Auflagezahlen, dass Print weiterhin funktioniert – wenn man es denn richtig macht und man auf die Herausforderungen offensiv reagiert“, so Herausgeberin Dr. Eva Dichand und Geschäftsführer Wolfgang Jansky.

Im Westen nichts Neues

In Westösterreich freut man sich ebenso: Die Tiroler Tageszeitung weist für das zweite Halbjahr 2017 eine verbreitete Auflage von 91.986 TT-Exemplaren von Montag bis Samstag aus, am Sonntag erreicht die TT durch den zusätzlichen Vertrieb über Entnahmetaschen eine Verbreitung von 104.507 Exemplaren. Damit erzielt die TT gegenüber dem Vorjahr konstant hohe Verbreitungszahlen und behauptet sich als die auflagenstärkste Bundesländer-Tageszeitung in Westösterreich vor Salzburger Nachrichten (78.669 verbreitete Exemplare) und Vorarlberger Nachrichten (63.539 Exemplare). Darüber hinaus bleibt die TT auch als beliebteste Abo-Zeitung des Landes bestehen: Über 94 Prozent der verkauften Auflage wird an Abonnenten zugestellt. 

Steiermark & Kärnten: Kleine Zeitung baut ihre Position weiter aus

Die Kleine Zeitung bleibt weiterhin die stärkste Tageszeitung in der Steiermark und in Kärnten. Die durchschnittliche verkaufte Auflage lag im zweiten Halbjahr 2017 bei 280.901 Exemplaren inklusive e-Paper. Das entspricht einer Steigerung von 1.563 Stück zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Beachtlich ist die Entwicklung der kombinierten Abo-Auflage (Print und Digital): Mit 270.763 Stück können Zuwächse gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (plus 1.955 Stück) verzeichnet werden. 

Als „logische Konsequenz der journalistischen Qualitätsstrategie“ hatte die Kleine Zeitung 2016 ein Bezahlsystem eingeführt. Knapp eineinhalb Jahre später, im Jänner 2018, trägt diese Entscheidung Früchte: Die Kleine Zeitung hat 25.000 Digitalabos und 10,5 Millionen Visits im Jänner zu verzeichnen. Das sind bessere Traffic-Zahlen als zum Zeitpunkt der Einführung der Bezahlinhalte. „Diese erfreuliche Entwicklung ist ein klares Bekenntnis unserer Leser und User zu unseren Produkten und eine deutliche Bestätigung für unseren journalistischen Qualitätsanspruch und unsere Digitalstrategie, die wir konsequent und sukzessive umsetzen“, so Hubert Patterer, Chefredakteur und Geschäftsführer.

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