Reaktionen auf die Media-Analyse
 
RMA
Die RMA-Vorstände Georg Doppelhofer und Gerhard Fontan (v.l.)
Die RMA-Vorstände Georg Doppelhofer und Gerhard Fontan (v.l.)

Nach der Veröffentlichung der neuen MA-Zahlen ließen die Reaktionen nicht lange auf sich warten.

Regionalmedien Austria

"Die heute veröffentlichten Reichweiten-Daten der Media-Analyse bestätigen einmal mehr die hohe Relevanz regionaler Medien", schlussfolgerte man bei den Regionalmedien Austria. 3,696 Millionen Leser würden Woche für Woche zu einer Zeitung der RMA greifen, das entspräche einer Gesamt-Reichweite von 49,7 Prozent. „Unser Geschäftsmodell ist ein Erfolgskonzept und das beständig über viele Jahre hinweg”, sagen die RMA-Vorstände Gerhard Fontan und Georg Doppelhofer. „Die Medien der RMA haben zum Teil eine sehr lange Tradition, wir kennen die Bedürfnisse unserer Leserinnen und Leser wie auch unserer Partner in unterschiedlichsten Bereichen sehr genau. Das uns entgegengebrachte Vertrauen nehmen wir sehr ernst. Aus diesem Grund entwickeln wir unsere Produkte sensibel an den veränderten Kommunikations- und Marktbedürfnissen weiter und bleiben dabei stets unseren Kernwerten treu.”

Vor allem die Unabhängigkeit von Alter, Schulbildung, Haushaltseinkommen oder sozialer Schicht und damit die Treue der Leserschaft stellt man in den Vordergrund. „Für uns ist diese hohe Beständigkeit über Jahre hinweg eine klare Bestätigung dafür, dass wir mit unseren Medien einen Nutzen stiften und für unsere Leserinnen und Leser relevant sind”, so Gerhard Fontan. „Auch am Werbemarkt setzen wir auf beständige Geschäftsbeziehungen, nehmen die Bedürfnisse und Ziele unserer Kunden sehr ernst, entwickeln gemeinsam mit ihnen individuelle Lösungen und wollen ihnen ein verlässlicher Partner in der Kommunikation sein.”

Kronen Zeitung

Reichweiten-Kaiser "Krone" betont seine Stärke am Sonntag: 36,0 Prozent der Österreicher – das entspricht einer Projektion von 2.679.000 – lesen sonntags die Kronen Zeitung und die Krone bunt. Damit ist die „Krone“ auch 2017 das größte Printmedium am Sonntag. Monika Fuhrheer, Geschäftsführung Mediaprint: „Drei von zehn Österreichern lesen täglich die Kronen Zeitung, am Sonntag sind sogar 36,0 Prozent der Österreicher „Krone“-Leser. Damit belegt nun auch die aktuelle MA – wie bereits die LAE und die ÖAK – die enorme Markenstärke der „Krone“. Als No.1-Brand in allen wichtigen Printkennzahlen steht die Kronen Zeitung für exzellente Medialeistungen. Unseren Werbepartner bieten wir damit die beste Basis für einen optimalen Return on Investment.“

Kurier

Auch der "Kurier" zeigte sich erfreut über seine Wochenend-Leserschaft: Thomas Kralinger, Geschäftsführer Kurier Medienhaus und Mediaprint, meinte, dass sich die fast 550.000 Zeitungsleser im Wochenschnitt und fast 700.000 Leser des Kurier am Sonntag für "Journalismus auf höchstem Niveau, für umfassende, objektive Information und für gehaltvolle Unterhaltung" entscheiden würden. "Mit dem starken Wachstum bei unseren mobilen Angeboten und den Zuschauern bei den Kurier News auf SchauTV erreichen die Informationen und Serviceangebote aus dem Kurier Medienhaus neue Höchstwerte bei der Nutzerakzeptanz. Wie schon kürzlich die Ergebnisse der LAE bestätigen nun auch jene der MA unsere konsequente Qualitäts-Strategie: Unseren Lesern, Usern und Zusehern mit allen Produkten und Marken des Kurier Medienhauses erstklassigen Content zu bieten und sie dort anzusprechen, wo wir sie bestmöglich erreichen, ob in Print, online, mobile oder nun – mit schauTV – auch im Fernsehsegment. Unseren Werbepartnern bieten wir damit die optimale Kombination aus Qualität und Reichweite.“

Heute

"Heute" sieht sich bestätigtPlatz eins in Wien und Platz zwei in Gesamtösterreich bejubelt "Heute" mit 938.000 Lesern national und 438.000 Lesern in Wien. „Wir freuen uns, das starke Niveau aus dem Vorjahr halten zu können. Während andere Zeitungen Leser verlieren, kann „Heute“ seine Leserschaft konstant halten“, freut sich Herausgeberin Eva Dichand in einer ersten Reaktion und sprach damit den Hauptkonkurrenten "Österreich" an, die "gegenüber dem Vorjahr National signifikant von 7,8 auf 7,0 %" verliere und sich damit der Vorsprung von „Heute“ zu „Österreich“ vergrößere. "Die aktuelle Mediaanalyse zeigt deutlich, dass qualitätsvolle Berichterstattung auch im Boulevardbereich von den Leserinnen und Lesern honoriert wird. In Wien haben wir nun fast doppelt so viele Leser wie „Österreich“ “, analysiert „Heute“ Chefredakteur Christian Nusser und sieht damit seine redaktionelle Linie mehr als bestätigt. „Wir bringen das Tagesgeschehen täglich kompakt auf den Punkt. Täglich über 900.000 Leserinnen und Lesern nutzen dieses Angebot. In Wien ist „Heute“ damit nun defacto das einzige Tages-Massenmedium. Wenn es also gilt Kommunikationsbotschaften zeitgleich an einem Tag an eine große Zahl an Menschen zu verbreiten, ist „Heute“ die optimale Wahl“, führt Geschäftsführer Wolfgang Jansky aus.

 Der Standard

Beim "Standard" freut man sich über die "höchste Reichweite seit der Gründung 1988": 6,5 Reichweite entsprechen 480.000 Lesern. Den bisher höchsten Wert wies die Media-Analyse dem Blatt 2001 aus – damals 6,0 Prozent.

Die Presse

Die "Presse" betonte ihre Stärke bei Akademikern und Bestverdienern, die aktuelle Media-Analyse bescheinige auch der „Presse am Sonntag“ "trotz des herausfordernden Printmarkts ein stabiles Ergebnis", hieß es: Mit 343.000 Lesern jeden Sonntag erziele sie eine bemerkenswerte Reichweite von 4,6 Prozent. Besonders bevorzugt wird die Sonntagszeitung, die im März ihr neuntes Jubiläum feierte, in Wien und Niederösterreich. Rainer Nowak, Chefredakteur, Herausgeber und Geschäftsführer der „Presse“, über die aktuellen Zahlen: „Unabhängige und hochwertige Nachrichten sind vor allem in Zeiten unabdingbar, in denen populistische Meinungsmacher um Aufmerksamkeit buhlen. Die Treue unserer Leser sehe ich deshalb als Vertrauensbeweis und große Auszeichnung für die täglich konstant hohe Leistung der Redaktion.“ 

Tips

Freude auch bei Tips: Mit einer Reichweite von 66,4% bleibe man in Oberösterreich an der Spitze. Als "Lieblingszeitung der Oberösterreicher" treffe das Gratisblatt mit „total.regional“ den Zeitgeist und stille die Sehnsucht der Leser nach regionalen Nachrichten aus lokalen Redaktionen. „Gerade in Zeiten von Fake News und einer fast unüberschaubaren Menge an Nachrichtenquellen punktet Tips mit regionalen Nachrichten und exklusiv recherchierten Themen. Die Leser sprechen uns mit den aktuellen Umfragewerten ihr Vertrauen aus“, freut sich Tips-Chefredakteur und Geschäftsführer Josef Gruber über das ausgezeichnete Ergebnis. „Wir sind und bleiben die Nummer 1 in Oberösterreich. Schlägt man Tips auf oder informiert sich online unter www.tips.at, findet man alles Wissenswerte aus der Region. Unsere Leser erfahren sofort, welche Neuigkeiten es in ihrem direkten Umfeld gibt. Die internationalen Nachrichten bekommt jeder laufend mittels diverser Medienkanäle geliefert, aber Informationen über den eigenen Heimatort lassen sich meist nur schwierig finden. Unsere Tips-Redakteure und die REgioPORTER sind gut in den Regionen vernetzt und profitieren von aktuellen Informationen direkt aus erster Hand. Diese Berichte finden unsere Leser dann nicht nur in der nächsten Ausgabe direkt in ihrem Postkasten, sondern auch als Newsletter im E-Mail-Postfach und topaktuell auf Facebook und auf Tips.at, wo die Zugriffszahlen ständig steigen“, verrät Gruber das jahrelange Erfolgsrezept der kostenlosen Wochenzeitung. Zudem habe man mit der 100% Postverteilung einen weiteren Vorteil zu bieten. „Unsere Zeitung kommt als einziges oberösterreichisches Regionalmedium auch in alle jene Haushalte, die keine Werbesendungen erhalten. Damit erreichen wir eine extrem interessante und vor allem interessierte Zielgruppe, die auf keinem anderen Weg so flächendeckend zu erreichen ist“, zeigt Gruber auf.

Infoscreen

Bei Infoscreen freut man sich mit 1.619.000 Zuseherinnen und Zusehern pro Woche über einen neuen Reichweitenrekord: „Mit diesem erfreulichen Ergebnis haben wir uns die Latte für die nächsten Jahre natürlich selbst ziemlich hoch gelegt“, sagt Geschäftsführer Sascha Berndl: „Trotzdem werden wir alles daransetzen, diesen neuen Höchstwert in den nächsten Jahren noch zu überspringen.“

Oberösterreichische Nachrichten

Die aktuellen Zahlen der Media-Analyse 2017 zeigen für die Oberösterreichischen Nachrichten ein erneut erfreuliches Bild und unterstreichen die Stärke der Berichterstattung der Zeitung: Insgesamt lesen 369.000 Personen täglich die Zeitung aus Oberösterreich (Reichweite: 5,0 Prozent). „Die Freude über die guten Leserzahlen ist groß, vor allem auch darüber, dass sich damit unsere Marktposition in Oberösterreich weiter verbessert hat. Wir spüren deutlichen Rückenwind, auch, weil wir seit einem Jahr im neuen Newsroom arbeiten und unsere digitalen Reichweiten – sogar sprunghaft – gestiegen sind. Danke an unsere treuen Leserinnen und Leser und besonders an jene, die wir neu gewinnen konnten. Danke den Mitarbeitern für Fleiß und Einsatz“, sagt Chefredakteur Gerald Mandlbauer. Geschäftsleiter Gino Cuturi ergänzt: „Die Media-Analyse bestätigt uns in unserer täglichen Arbeit. Zusätzlich zur Tageszeitung punkten wir bei unseren Leserinnen und Lesern mit Sonderprodukten wie dem Heimat-Magazin Hoamatland oder der Wirtschaftszeitung Pegasus, die informieren und unterhalten sollen.“

Wiener Bezirksblatt

Das „gelbe“ Blatt kommt auf 498.000 Leser und eine Reichweite von 31,8 Prozent. „Das WBB ist eine wirksame Werbeplattform in Wien und erreicht die Haushalte in allen 23 Wiener Gemeindebezirken direkt. Seit Jahren wird unser Blatt mit Spitzenwerten in Wien ausgezeichnet. Diese Kontinuität spiegelt die Beliebtheit bei unseren 498.000 Lesern wider und belegt, dass das WBB ein starker Partner für die werbetreibende Wirtschaft ist“, freut sich WBB-Geschäftsführer Thomas Strachota über das ausgezeichnete Ergebnis. „Ein attraktives, redaktionelles Umfeld ist der Nährboden für einen weitreichenden Werbeerfolg. Im Wiener Bezirksblatt können Unternehmen ihre Angebote und Dienstleistungen zielgenau bewerben und für eine hohe Resonanz in den Haushalten der Bundeshauptstadt sorgen. So fungiert das WBB als Motor für die werbetreibende Wirtschaft von Klein-, Mittel- bis hinzu Großbetrieben, nicht nur bezirksweise sondern ebenso in den Regionen selbst“, erklärt WBB-Chefredakteur Hans Steiner. „Nicht nur die angeführte Bezirksberichterstattung, sondern auch zahlreiche Gewinnspiele, Aktionen und Events sorgen für Begeisterung bei den großen und kleinen WienerInnen. So kann jeder seinen Lieblingswirt wählen, gratis ins Kino gehen oder für den Lieblingsnahversorger im Bezirk stimmen. Unserer Kreativität und Leidenschaft, ständig neue Produkte mit einem Mehrwert für unsere LeserInnen zu entwickeln, sind keine Grenzen gesetzt“, so WBB-Marketingleiterin Dejana Varadin abschließend.

OÖ BezirksRundschau

„Einmal mehr bestätigen die Ergebnisse die hohe Relevanz von gut gemachtem Lokaljournalismus“ freuen sich die Geschäftsführer Martina Holl und Thomas Reiter, „mit unseren Bezirkstiteln, die an über eine halbe Million oberösterreichische Haushalte zugestellt werden, aber auch mit dem digitalen Angebot (377.000 Nutzer im Monat) sind wir einer der führenden medialen Nahversorger unserer Landsleute.“

Bundesländerinnen

Bundesländerinnen-Geschäftsführer Andreas Eisendle freut sich über das Ergebnis der 2012 gegründeten Magazingruppe: „Nicht zuletzt aufgrund unserer Dynamik und Innovationskraft konnten wir uns nach fünf Jahren am Österreichischen Lifestyle-Magazinmarkt sehr gut etablieren. Produkt-Innovationen wie beispielsweise Der Oberösterreicher oder die Tirolerin Agenda sind dabei Impulsgeber nach Außen, aber auch für unsere Teams. Wir freuen uns darüber hinaus, dass auch unsere nationalen Kunden zusehends das Potenzial der Bundesländerinnen erkennen“, so Eisendle.

Auch Bundesländerinnen-Herausgeberin Uschi Pöttler-Fellner ist sehr stolz auf das Redaktionsteam: „Bundesländerübergreifend gesehen haben wir die größte Lifestyle-Magazinredaktion des Landes. Mit unserer Mischung aus hochwertigem internationalem, nationalem und regionalem Content sind wir einzigartig in Österreich. Diese Unverwechselbarkeit am Magazinmarkt werden wir gemeinsam weiterentwickeln.“

Tiroler Tageszeitung

In ihrem Hauptverbreitungsgebiet Nordtirol kommen TT und TT Kompakt auf 281.000 Leser, was einer Reichweite von 47,7 Prozent entspricht. Mit diesem Ergebnis kann sich die TT über eine Reichweitensteigerung von 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bzw. 18.000 zusätzliche tägliche Leser freuen. Moser Holding-Vorstandsvorsitzenden Hermann Petz freut die Tatsache, dass die Tiroler Tageszeitung auch in gedruckter Form ihr Potenzial nach oben genutzt hat: „Unsere Ergebnisse bei der MA zeigen, dass auch oder gerade wegen der Digitalisierung die Zeitungslektüre als haptisches Erlebnis wieder an Bedeutung zunimmt. Deshalb werden wir bei unserer Produktstrategie weiterhin auf höchste Qualitätsstandards für alle TT-Kanäle setzen“, so der Verlagschef.

Auch die TT-Chefredakteure Luis Vahrner und Mario Zenhäusern freuen sich über diese positive Entwicklung der Tiroler Tageszeitung: „Es ist uns offenbar gelungen, nicht nur auf den digitalen TT-Kanälen, sondern auch mit unseren Print-Angeboten neue Leser von uns zu überzeugen. Das motiviert uns sehr und gibt uns heute die Gelegenheit, unseren 308.000 täglichen Lesern DANKE zu sagen. “

tele

tele schneidet auch in der neuesten Mediaanalyse hervorragend ab. Mit 1,464.000 Lesern liegt das wöchentliche Fernseh-Supplement von Kleine Zeitung, Standard, Presse & Co wieder unter den TOP-Printmedien im Land. Leider bleibt tele auch in diesem Jahr, neben Kurier Freizeit das einzige in der MA ausgewiesene Supplement – womit diese Mediengattung weiterhin unterrepräsentiert ist. Bemerkenswert ist wieder einmal die beharrliche Stärke der Zeitungsbranche. Mit einer Reichweite von 64,6% lesen weiterhin zwei von drei Österreicherinnen und Österreichern Tageszeitungen – ein internationaler Spitzenwert! Zusätzlich geht die digitale Entwicklung weiter. tele hat eben seine neueste App gelauncht – die „tele Star App“. TV-Themen, Gamification und ein hoher Suchtfaktor zeichnen dieses neue Produkt aus; ganz ohne klassische Werbung wirken redaktionelle Einbindungen perfekt. Ausprobieren: Es kostet nichts… 

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