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„Reader’s Digest“ startet europaweite Kinderschutz-Kampagne

In einer Zusammenarbeit zwischen allen 21 Länder-Ausgaben fordert das Magazin Internet-Hilfe-Button für Kinder – mithilfe einer eigenen Website inklusive Online-Befragung und einer Artikelserie zum Thema Gefahren für Kinder im Internet.

Zu jeder Tageszeit sind weltweit etwa 14,6 Millionen Jugendliche unter 17 Jahren online unterwegs, lässt das Magazin „Reader’s Digest“ wissen. Pädophile seien längst aus Parks und Schulhöfen ins Internet umgezogen. Um das Internet für junge Nutzer sicherer zu machen, startete das Magazin nun eine europaweite Kampagne, an der sich alle 21 Länder-Ausgaben in Europa beteiligen. Die Publikation erscheint in 17 Sprachen und zählt laut Eigenangabe mehr als drei Millionen Abonnenten.

Das Ziel der Kampagne: ein Notrufknopf auf Webseiten, der den Benutzer beim Anklicken sofort mit der Polizei verbindet. In Großbritannien ist ein solcher Internet-Hilfe-Button bereits erfolgreich im Einsatz. Dank des Notrufknopfs konnten in Großbritannien in den vergangenen fünf Jahren etwa 1.100 Tatverdächtige festgenommen und mehr als 600 Kinder gerettet werden, informiert „Reader’s Digest“. „Europa braucht jetzt einen ähnlichen Knopf, aber dazu müssen alle Bürger die Regierungen und die Internetbranche zu schnellen Aktionen drängen“, so Michael Kallinger, Chefredakteur der Ausgaben von „Reader’s Digest“ in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Auf der Kampagnen-Website (für Österreich: www.schuetzt-kinder-im-netz.at) wird deshalb zur Teilnahme an einer europaweiten Online-Befragung mit insgesamt fünf Fragen aufgerufen, in der jeder Teilnehmer seine Unterstützung für die Kampagne zum Ausdruck bringen kann. Parallel dazu informiert die mit der Juni-Ausgabe begonnene Artikelserie über Gefahren für Kinder im Internet. Die Kampagne läuft noch bis September.
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