Raus aus dem "DORF"
 

Raus aus dem "DORF"

Der Oberösterreichische usergenerierte TV-Sender "DORF" bekommt als erster nichtkommerzieller Anbieter eine Zulassung.

Das TV-Projekt, das jetzt von der Medienbehörde KommAustria eine Lizenz zur digitalen Verbreitung erhalten hat, kommt aus Oberösterreich und nennt sich "DORF" (Der Offene Rundfunk). Vergangene Woche hat man sich nämlich mit dem regionalen MUX-C Betreiber LT1 über die Verbreitung von DORF geeinigt. Das künftige Sendegebiet umfaßt "weite Bereiche Oberösterreichs". Damit verfügt DORF, an dem seit 2005 gearbeitet wird, als erster nichtkommerzieller Anbieter über eine Zulassung.

2007 gab es bereits einen Sendeversuch im Linzer Kunstmuseum Lentos, die Linzer Kunstuniversität wird Partnerin des TV-Projektes, das im Juni 2010 endgültig terrestrisch durchstarten will. Spätestens dann wird im ehemaligen "Schirmmacher" am Linzer Hauptplatz gemeinsam mit Kunstuni und ÖH ein "offener Studio- und Begegnungsraum" etabliert werden. "Einfach produzieren" steht laut Programmgeschäftsführerin Gabriele Kepplinger im Zentrum der Arbeit, bislang hätten schon 50 Vereine und Einzelpersonen ihr Interesse an der Mitarbeit am Programm angemeldet.



Hinter DORF steht die DORF TV GmbH, an der unter anderem das Medien Kultur Haus in Wels, RadioFRO 105.0, die Community TV Initiative MATRIX e.V. und das Linzer Programmkino "Moviemento" beteiligt sind. Geschäftsführer sind Otto Tremetzberger, der auch Geschäftsführer des Freien Radio Freistadt ist und Kepplinger, ehemalige Leiterin der Kultur- und Medieninitiative "Linzer Stadtwerkstatt".
stats