Radiotest-Ergebnisse: KroneHit verliert bei z...
 

Radiotest-Ergebnisse: KroneHit verliert bei zehn Plus und 14 bis 49

KroneHit
KroneHit-Geschäftsführer Ernst Swoboda zu den Radiotest-Ergebnissen: "Das ist kein unerwartetes Ergebnis."
KroneHit-Geschäftsführer Ernst Swoboda zu den Radiotest-Ergebnissen: "Das ist kein unerwartetes Ergebnis."

Die Radiotest-Ergebnisse für das zweite Halbjahr 2016/erste Halbjahr 2017 zeigen: KroneHit verliert bei Zielgruppe zehn plus und 14 bis 49 signifikant. Ernst Swoboda, Geschäftsführer: "Das ist kein unerwartetes Ergebnis."

Der aktuelle Radiotest für das zweite Halbjahr 2016/erste Halbjahr 2017 zeigt: KroneHit, als einziges nationales Privatradio verbucht ein statistisch signifikantes Minus von 0,6 Punkten bei der Zielgruppe zehn plus (insgesamt 11,3 Prozent).

Auch bei den "Werberelevanten" verliert KroneHit statistisch signifikant einen Punkt auf 17 Prozent Tagesreichweite. Dies sei allerdings keineswegs besorgniserregend für Geschäftsführer Ernst Swoboda: "Das ist kein unerwartetes Ergebnis für uns, denn wir haben nach vielen Jahren starken Aufschwungs den Plafond erreicht."

Freude über Wien-Zuwächse

Trotz signifikanter Verluste in einigen Bundesländern bei der Zielgruppe zehn Plus und 14-49 - wie Vorarlberg, Niederösterreich und Kärnten konzentriert der KroneHit-Geschäftsführer sich lieber auf die positiven Entwicklungen: "Ich freue mich über die Zuwächse in Wien." In der Bundeshauptstadt verbucht KroneHit in der Tagesreichweite bei der Zielgruppe zehn Plus einen Zuwachs von 1,2 Prozentpunkten; auch bei den Werberelevanten konnte der Privatradiosender 1,3 Prozentpunkte zulegen.

So zeigt er sich zufrieden, denn trotz "starker Veränderungen in der Medienwelt zeigt KroneHit mit stabilen Reichweiten auf hohem Niveau Stärke und ist weiterhin unangefochtene Nummer eins der Privatsender. Nachdenklich stimmt allerdings, dass Privatradio insgesamt nicht weiter wächst sondern der ORF seine Dominanz behält. Das hat mit den strukturellen Rahmenbedingungen zu tun, die dringend reformiert gehören. Ich bin optimistisch, dass die dazu im Weißbuch des VÖP dargelegten Maßnahmen nach den kommenden Wahlen umgesetzt werden können", so Swoboda.

(red)
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