Radiotest 2017 - die Reaktionen
 

Radiotest 2017 - die Reaktionen

©Nenov Brothers - stock.adobe.com
radio
radio

Das sagen die Radiosender zu den Ergebnissen des neuen Radiotests.

Die Radiotest-Zahlen 2017 sind da und die ersten Sender haben bereits ihre Reaktionen auf die neuen Ergebnisse abgegeben.

Von RMS-Seite wird die Wichtigkeit des Mediums betont: Mit einer Reichweite von 5,9 Millionen Österreichern und einem Pro-Tages-Konsum von 179 Minuten behaupte die Gattung Radio eindeutig ihre klare Nummer 1-Position. Zudem verweist der Vermarkter auf die stabile Entwicklung der RMS Top Kombi im werberelevanten Markt Wien in der Kern-Zielgruppe der 14-49jährigen in beiden Kriterien (Tagesreichweite sowie Marktanteil), während "die Sender des ORF einen Rückgang verzeichnen".

"In jedem Bundesland ist tagtäglich für mindestens rund ein Drittel aller 14-49jährigen zumindest ein RMS-Sender täglich auf der „Playlist“ und bei einem genaueren Blick in die Daten zeigt sich: in Regionen mit starken Ballungsräumen und hoher Vielfalt punktet Privatradio besonders stark. Da kann man nur noch einmal betonen, mit einem Budgetanteil von 50% für die RMS TOP Kombi ist man vorwärtsgerichtet bestens aufgestellt“, so Joachim Feher, Geschäftsführer RMS Austria, über die aktuellen Radiotest-Daten.

ORF-Radios
Von den 179 Minuten Radiokonsum "verbringen die Österreicherinnen und Österreicher mehr als zwei Stunden mit den Radiosendern des ORF", freut man sich beim Österreichischen Rundfunk. ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger: „Die ORF-Radios liefern sachliche und ausgewogene Information, bieten Orientierung und sind verlässliche Partner in einer Zeit, in der Fakten und Fake schon mal vermischt werden. Die hohe Nutzungszeit, die auf die ORF-Radios entfällt, ist auch ein Zeichen dafür, wie sehr die ORF-Radios und ihre hohe Informationskompetenz geschätzt werden.“ 

Bei Radio Wien nahm man positiv zur Kenntnis, den Vorsprung im Ranking der Lokalradios in der Bundeshauptstadt "kräftig" ausgebaut zu haben (Zuwächse bei Marktanteil und Tagesreichweite) - man habe seine "sieben privaten Mitbewerber weit zurückgelassen". „Der Erfolg von Radio Wien bestätigt ein weiteres Mal, dass sich die permanente Auseinandersetzung mit dem Interesse und den Bedürfnissen unserer Hörerinnen und Hörer bezahlt macht“, erklärt ORF-Landesdirektorin Brigitte Wolf. „In einer immer unübersichtlicheren Welt der Globalisierung ist ein starkes Lokalradio wichtiger denn je. Dass diese Wien-Nähe hörbar wird, verdanken wir unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, denen ich zu ihrem Erfolg herzlich gratuliere.“ Programmchefin Jasmin Dolati sieht sich in ihren Bemühungen bestätigt: „Wir versuchen durch ständige Überarbeitung des Programms, der Inhalte, der Schwerpunkte und natürlich der Musik noch besser zu werden. Wir sind froh, dass diese Arbeit durch die Hörerinnen und Hörer honoriert wird.“ 

Radio Kärnten bejubelte einen "Riesenerfolg" in der Zielgruppe 35+: Hier habe man mit einem Marktanteil von 55 Prozent "kräftig dazugewonnen" und die "eindeutige Marktführerschaft in Kärnten weiter ausgebaut". Landesdirektorin Karin Bernhard: „Als Medienunternehmen mit multimedialer Ausrichtung ist es wesentlich, mit der Zeit zu gehen, und das wird von unserem Publikum geschätzt, wie es uns die Quoten bestätigen. Es wird ständig an Verbesserungen rund um das Programm getüftelt, um es weiterhin interessant und spannend zu halten. Im vergangenen Jahr wurden nicht nur im programmlichen, sondern auch im technischen Bereich wichtige Neuerungen vorgenommen. Wir werden unsere Stärke als regionaler Anbieter von Information, Unterhaltung, Sport- und Kulturberichterstattung sowie auch im slowenischen Programm im ORF Kärnten weiter ausbauen. Wir garantieren den Menschen in unserem Bundesland, weiterhin ein verlässlicher Partner und Begleiter zu bleiben.“

In Vorarlberg freute sich das ORF-Radio Vorarlberg über "Zugewinne in allen Altersklassen". Damit sei man in seiner Zielgruppe (Personen ab 35 Jahre) "das meistgehörte, beliebteste und reichweitenstärkste Radioprogramm in Vorarlberg". Markus Klement, Landesdirektor des ORF Vorarlberg: „Der aktuelle Radiotest bestätigt unseren Weg. Bei ORF-Radio Vorarlberg adaptieren wir seit Jahren die Musik, seit Sommer 2017 wird mit einem neuen Sounddesign das tagesbegleitende Programm mit noch mehr Service, neuen Sendungen sowie jungen Moderatoren ausgebaut. Ich freue mich, dass unsere Hörerinnen und Hörer für diese Innovationen ein offenes Ohr haben und es uns in jeder Altersgruppe mit steigenden Marktanteilen danken!“

Strahlende Gesichter auch in Niederösterreich: "Plus ein Prozent in der Gesamtbevölkerung, plus zwei Prozent in der Hauptzielgruppe der über 35jährigen" Radio Niederösterreich verzeichnete steigende Marktanteile und stabile Tagesreichweiten. „Die elektronische Medienlandschaft und die Angebotsvielfalt verändern sich dramatisch“, sagt ORF Niederösterreich-Landesdirektor Norbert Gollinger. "Aber wenn es um verlässliche Informationen aus der eigenen Region geht, um Service, praktische Tipps und eine angenehme musikalische Tagesbegleitung: Dann bleibt die Bevölkerung ganz offensichtlich gerne beim verlässlichen öffentlich-rechtlichen Angebot.“ Auch in Zukunft werde auf Radio Niederösterreich „die umfassende Lokal- und Regionalberichterstattung unverändert im Mittelpunkt stehen – ganz nach dem Sender-Motto: Da bin ich daheim“, so Norbert Gollinger. 

Radio Burgenland konnte "seinen Marktanteil sogar um einen Prozentpunkt auf 36 % steigern und ist nach wie vor sehr beliebt im Land", hieß es in Eisenstadt. Für Landesdirektor Werner Herics sind diese Zahlen äußerst erfreulich und er verspricht dem treuen Publikum: „Radio Burgenland ist auch in Zukunft ein verlässlicher Begleiter durch den Tag und ein Garant für unabhängige Information, viel Service aus der Region und einen angenehmen Musik-Mix“. 

"Mit 22,6 % Tagesreichweite bleibt ORF Radio Oberösterreich sehr klar regionaler Spitzenreiter in Oberösterreich", teilte das Landesstudio in Linz mit und verwies auf den Umstand, dass das Bundesland einer der wettbewerbsintensivsten Radiomärkte Österreichs sei. "Wir sind weiterhin die klare regionale Nummer 1 in Oberösterreich. ORF Radio Oberösterreich wird vor allem von jungen Menschen immer länger und lieber gehört, und damit bestätigt sich unsere Arbeit der vergangenen Monate“, freut sich Landesdirektor Kurt Rammerstorfer. „Wir haben in der letzten Zeit die Weichen für die Zukunft gestellt. Neue, junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für viel frischen Wind und bringen viel Engagement für die tägliche Arbeit mit. Das spüren auch die Menschen im Land. Zusammen mit den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen haben wir so eine wirklich kompetente, engagierte Mannschaft im ORF Landesstudio, die für unsere Hörerinnen und Hörer jeden Tag ihr Bestes gibt. Das beginnt bei ‚Guten Morgen Oberösterreich‘ und geht bis zu unserer täglichen Fernseh-Informationssendung ‚Oberösterreich heute‘“, so Rammerstorfer.   

Life Radio: 20.000 Hörer mehr
Auch Life Radio freut sich über seinen Erfolg in seinem Kernland Oberösterreich - fast 200.000 Menschen würden täglich Life Radio hören (bezogen auf die Zielgruppe 10+, Mo-Fr). Programmchef Steffen Schambach betonte, dass man im letzten halben Jahr fast 20.000 Hörer dazugewonnen habe "mehr als Freistadt und Enns zusammen Einwohner haben! Das freut uns im Team natürlich riesig. Allen, die uns neu oder auch schon länger hören: Danke fürs Einschalten!", so Schambach. Geschäftsführer Christian Stögmüller: „Wir sind wirklich stolz auf unsere Hörer, den Sender und alle Kollegen! Aber auch auf die Gattung Radio per se, denn im Schnitt hören weit über zwei Millionen Menschen jeden Tag drei Stunden Radio. So intensiv wird kein anderes Medium in Österreich genutzt!"

"Stark wie nie zuvor" lautete die Aussage bei Life Radio Tirol. 61.000 Tiroler würden täglich Life Radio einschalten - 10.000 mehr als noch im Vorjahr. Die Reichweiten-Steigerung von 11,9 auf 13,8 Prozent (14-49) seien ein "starkes Argument für den Werbemarkt", das man in die Hand bekomme. Moser Holding-Vorstandsvorsitzender Hermann Petz gratuliert dem gesamten Team: „Die sympathischen Radiomacher von Life Radio Tirol zeigen uns, dass in einem insgesamt konzentrierten Radiomarkt immer noch Hörerzuwächse möglich sind.“ Auch Andreas Eisendle, Bereichsleiter für Magazine und Radio bei der Moser Holding, freut sich über dieses Formhoch: „Für Life Radio ist es das fünfte Jahr mit Reichweitensteigerungen, was natürlich auch einen Motivationsschub für das Team bedeutet. Es sind viele Innovationen geplant, auf die sich unsere Hörerinnen und Hörer freuen dürfen.“

Arabellas Gründe für die Performance 
Radio Arabella stellte seine Bedeutung in Wien für die erwachsene Zielgruppe in den Vordergrund: Mit 9% Marktanteil (Montag bis Sonntag) in der Zielgruppe 35+ liege man deutlich vor 88.6 (3%). Energy und Superfly kommen auf 2%, sowie Oe24 auf 1% in Wien. In der Zielgruppe 10+ (Montag bis Sonntag) verzeichne man einen Marktanteil von 8% und damit doppelt so viel wie 88.6 und Energy (je 4%) und viermal so viel wie Oe24 und Superfly (je 2%). Programmchefin Sylvia Reim nannte als Gründe für die Performance den neuen Musikmix, die Servicequalität mit Verkehrsinfos aus der Region und dem regionalen Wetterservice, sowie die Regionalnachrichten aus Wien und dem Umland, "die ein weiteres Alleinstellungsmerkmal bei Radio Arabella darstellen und zur Verbundenheit mit der Region beitragen. Ich bin so stolz auf das gesamte Radio Arabella-Team und ich bedanke mich herzlich bei den besten Hörerinnen und Hörern der Stadt!“ Arabella-Geschäftsführer Wolfgang Struber freute sich besonders "über die Sendegebietserweiterung im Großraum von Wien, wo seit Anfang 2018 auch die Versorgung entlang der A1 bis Altlengbach auf der Frequenz UKW 95,00 MHz sowie die A21 im Bereich Alland auf der Frequenz UKW 107,80 MHz versorgt wird." Zudem sei man 10 Webradios, der App und zwei weiteren digital-terrestrische Radioprogramme auf DAB+ auch bei der Hörbarkeit von Radio im Internet und auf DAB+ vorne dabei. "Wir freuen uns auf den weiteren Ausbau von Digitalradio DAB+ in Österreich“, so Struber.

Styria-Radios: "Alle Zeichen auf Gelb"
"Die Tagesreichweiten der Styria-Sender von 30,7 Prozent (Steiermark) bzw. 30,5 Prozent (Kärnten) untermauern, dass im Süden Österreichs alle Zeichen auf Gelb stehen", heißt es bei den Styria-Radios. „Wir konnten unsere Pole Position erfolgreich halten, darauf sind wir sehr stolz“, freut sich Antenne-Geschäftsführer Gottfried Bichler über das Ergebnis des aktuellen Radiotests. „Ich bedanke mich bei der gesamten Antenne-Familie, ohne deren Zutun dieses Ergebnis nicht möglich wäre: Bei meinem Team für ihren unermüdlichen Einsatz und bei unseren Hörern, Kunden und Partner fürs tägliche Reinhören und ihre Unterstützung“, so Bichler weiter.  

stats