Quotenerfolg für „ATV Meine Wahl“
 

Quotenerfolg für „ATV Meine Wahl“

Bis zu 410.000 Seher verfolgten die Live-Sendung zur Nationalratswahl.

Das Herzstück der Wahlberichterstattung von ATV sorgte gestern für hervorragende Reichweiten und Marktanteile. Die von Sylvia Saringer und Meinrad Knapp moderierte Live-Sendung „ATV Meine Wahl“ wurde von durchschnittlich 331.000 Sehern (12+) verfolgt, was durchschnittliche Marktanteile von 13,8 Prozent bei den 12- bis 49-jährigen und 13,9 Prozent bei den 12- bis 29-jährigen Sehern bedeutete. Damit hat ATV auch die Zielsetzung die jungen Seher mit Politik zu erreichen erfüllt. Die Reichweitenspitzen überschritten teilweise die 400.000er Grenze. Am häufigsten war die Zielgruppe der jungen Männer bis 30 Jahre vor dem ATV-Schirm anzutreffen. ATV Geschäftsführer Dr. Ludwig Bauer: „Ich möchte mich bei den gestern anwesenden Spitzenkandidaten bedanken, die den Weg nach Linz auf sich genommen haben und damit ein klares Bekenntnis zum Privatfernsehen in Österreich abgelegt haben. Es freut mich weiters, dass Wahldebatten auch bei den Zusehern des Privat-TV so hohen Zuspruch haben. Hatte schon Puls 4 mit durchschnittlich 153.000 Sehern ein ganz respektables Ergebnis, so freut es uns, dass wir dieses nochmals mehr als verdoppeln konnten.“ 


ATV hatte alle fünf derzeit im Parlament vertretenen Parteien zur Diskussion gebeten, nur Werner Faymann hat sich aus terminlichen Gründen entschuldigt, er wollte einer Wahlveranstaltung im burgenländischen Oberwart beiwohnen. Das Pult des roten Spitzenkandidaten blieb somit unbesetzt, was die übrigen Kandidaten mit teilweise hämischen Kommentaren bedachten. Molterer bemerkte, dass "FF" nicht mehr "Freiwillige Feuerwehr", sondern "Faymann fehlt" heißt. Van der Bellen bedauerte das Fernbleiben von Faymann und vermutete, dass er "wahrscheinlich wieder mit Leserbriefschreiben an die Kronen Zeitung beschäftigt sei".
 Beim Telefonvoting mit der Frage "Wer hat sie überzeugt?", siegte Wilhelm Molterer mit 33,6 Prozent der Stimmen knapp vor Heinz Christian Strache mit 33,3 Prozent und Jörg Haider mit 21,4 Prozent. Das Schlusslicht bildete Alexander Van der Bellen mit 11,7 Prozent der Stimmen.

Alle, die die Sendung gestern nicht sehen konnten, haben heute am Montag, dem 22. September 2008, um 22.55 Uhr die Möglichkeit die Wiederholung anzusehen.
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