Quotenduell um Opernball
 

Quotenduell um Opernball

Im Schnitt schalteten am Freitagabend 754.000 Seher auf ORF, 303.000 wählten ATV.

Auch einen Tag nach dem Opernball dominierte das Event das Fernsehhauptabendprogramm. ATV hatte das deutsche Moderatoren-Urgestein Thomas Gottschalk geholt, der am Freitagabend die Highlights auf dem Privatsender präsentierte. Dominik Heinzl behauptete sich am ORF trotz Kritik an seinem Interviewstil am roten Teppich gegen den deutschen Showmaster:

Im Durchschnitt sahen 754.000 Seher Heinzls Opernball-Streifzug. Bei ATV lag die Reichweite knapp bei der Hälfte, nämlich bei 303.000 Sehern. Der Spitzenwert wurde beim ORF mit 864.000 Sehern gemessen. Der Marktanteil von "Heinzl am Opernball" betrug 34 Prozent, 29 Prozent bei den Zwölf- bis 49-Jährigen. Bei ATV lag der Spitzenwert der Sendung "Mit Thomas Gottschalk am Opernball" bei 445.000 Zuseher, das bedeutete Marktanteile von 12,4 Prozent, 13,8 Prozent bei den Zuschauern von zwölf bis 49 Jahren.

ORF-Kommunikationschef Pius Strobl ist von den Quoten erfreut, besonders weil die Ausstrahlungszeit von ATV eine bessere gewesen sei: Die Beginnzeit der ATV-Sendung war um 21.15 Uhr - der ORF startete erst um 22.00 Uhr.

Beim ORF ist man über die Quote so erfreut, dass aus "Heinzl am..." gar ein eigenes Format gemacht wird, das in Zukunft sechs- bis zwölfmal pro Jahr bei Großereignissen eingesetzt werden soll. Denkbar wäre etwa der Life Ball, die Oscar-Verleihung oder die Weltcup-Abfahrt von Kitzbühel, so Strobl.

(Quelle: APA)
stats