Public Space Design Wettbewerb 2008
 

Public Space Design Wettbewerb 2008

Epamedia prämierte am 2. Dezember Designideen für den öffentlichen Raum

Die Vorjahressiegerin, Melanie Hammerschmidt aus Tirol konnte unter 94 eingereichten Arbeiten die Fachjury abermals überzeugen. Bereits zum zweiten Mal wurde heuer die Public Space Design Competition, gerichtet an junge Architekturstudenten, ausgeschrieben. "Ziel des Wettbewerbs ist die Kommunikation zwischen Architektur und Außenwerbung und hier vor allem der Kontakt mit der Jugend", erklärt Epamedia-Chef Heinrich Schuster. Dem Außenwerber geht es um einen "Dialog auf breiter Ebene", Schuster richtet seinen Appell auch an die Stadtplaner und Stadtpolitik. Ein besonderer Erfolg in diesem Jahr war die Steigerung der Einreichungen von 28 auf 94 Arbeiten.







Die Siegerarbeiten wurden von sieben Juroren nach den Kriterien Kreativität, Originalität, technischer und kommerzieller Umsetzbarkeit und Mehrwert für die Bevölkerung bewertet: Architektin DI Katharina Fröch, Kammer für Architekten und Ingenieurskonsulenten, hatte den Vorsitz. Sie wurde unterstützt von DI Christian Jonak, Leiter Technik & Entwicklung der Epamedia, der Grünen Gemeinderätin DI Sabine Gretner, von DI Erich Petuelli von der MA für Stadtplanung und -entwicklung, vom Designer und Architekt Kai Stania und den beiden Werbefachmännern, Dkfm. Alois Schober, CEO Young & Rubicam Vienna und Peter Lammerhuber, CEO Group M Austria.







Platz Eins dotiert mit 4.000 Euro Preisgeld belegte Hammerschmidt mit dem Entwurf eines Rades, das Innen und Außen Werbeflächen bietet und vom Passanten bewegt werden kann. Dass die Vorjahressiegerin auch in diesem Jahr den ersten Platz belegt, erfuhr die Jury erst im Nachhinein: "Wir haben alle gelacht. Für uns hat einfach die beste Einreichung gewonnen", beschreibt Katharina Fröch die Überraschung. Der zweite Platz mit je 2.000 Euro Preisgeld ging ex aequo an interaktive Projekte mit reaktiven Plakatwänden von Christoph Elmecker und das Duo Lothar Eysn & Markus Radmoser. Den dritten Platz erarbeitet Viktoria Platzer mit einem besonderen Aufhängesystem für Werbung an Wänden und am Boden und erhielt 1.000 Euro Preisgeld. Außerdem vergab die Jury einen Sonderpreis von 500 Euro für ungewöhnliche, aber (noch) schwer umsetzbare Ideen an Magdalena Schwarz & Karina de Sisti für eine außergwöhnliche bedruckbare Folie, die physikalisch in die Luft abhebt. Auch heuer ist die Umsetzung von Prototypen der Siegerobjekte angedacht.
stats