Prognose: Programmatic übernimmt den digitale...
 

Prognose: Programmatic übernimmt den digitalen Markt

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Für Zenith ist es nur "eine Frage der Zeit", bis der der programmatische Handel zur Standardeinkaufsmethode für alle Medien wird.
Für Zenith ist es nur "eine Frage der Zeit", bis der der programmatische Handel zur Standardeinkaufsmethode für alle Medien wird.

65 Prozent der Werbeschaltungen in digitalen Medien werden im kommenden Jahr programmatisch sein. Das besagt der Zenith Programmatic Marketing Forecasts. Dieser Wert entspricht einem Volumen von 84 Milliarden Dollar und zeigt eine deutliche Steigerung gegenüber den 70 Milliarden Dollar dieses Jahres, welche 62 Prozent des Volumens ausmachen.

Primus am programmatischen Markt sind die USA, hier wurden heuer 40,6 Milliarden US-Dollar programmatisch ausgegeben - 58 Prozent der Gesamtausgaben. China liegt mit 7,9 Milliarden US-Dollar für programmatische Werbung in diesem Jahr auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Vereinigten Königreich mit 5,6 Milliarden US-Dollar.

Für Zenith ist es nur "eine Frage der Zeit", bis der der programmatische Handel zur Standardeinkaufsmethode für alle Medien wird. "Programmatischer Handel verbessert die Effizienz und Effektivität und gewinnt so einen dominanten Anteil an digitalem Media Buying", so Benoit Cacheux, Zeniths Global Head of Digital and Innovation zu den Ergebnissen des Forecasts. "Das Ausmaß der operativen Umstrukturierung, um die besten Resultate zu erzielen, sind jedoch umfangreich und teuer, und die Werbetreibenden geben sorgfältiger aus, während sie gleichzeitig in Infrastruktur und Daten investieren und die Qualität der Medien überprüfen. Alle programmatischen Werbetreibenden benötigen daher eine Strategie, um die besten und umfassendsten verfügbaren Daten zu erhalten und diese dann als wesentlichen Unternehmenswert zu behandeln."

Zenith empfiehlt dabei vorrangig die Verwendung First-Party-Daten, die entweder explizit von Verbrauchern bereitgestellt oder durch die Verfolgung ihrer Aktivitäten auf eigenen Websites gewonnen werden. Auch Second-Party-Daten nehmen zu, indem man Partnerschaften zum Datenaustausch bildet.




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