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Profil-News-Ehe: FPÖ hält Sachverständigen für befangen

Die FPÖ hält den Sachverständigen zur Magazinehe profil/trend/Orac-Gruppe und News-Gruppe für befangen und hat eine entsprechende Eingabe an das Kartellgericht gesandt.

Die FPÖ hält den Sachverständigen zur Magazinehe profil/trend/Orac-Gruppe und News-Gruppe für befangen und hat eine entsprechende Eingabe an das Kartellgericht gesandt.

Per Eingabe beim dem Oberlandesgericht Wien zugeordneten Kartellgericht erklärt die FPÖ den vom Gericht zur Magazinehe profil/trend/Orac-Gruppe und News-Gruppe bestellten Sachverständigen, den deutschen Universitätsprofessor Dr. Gerd Kopper, für befangen und drängt auf seinen Austausch. Per Einschreiben und über die Linzer Anwaltskanzlei von FPÖ-Mediensprecher und Ex-Justizminister Dr. Michael Krüger teilt die FPÖ dem Kartellgericht mit, dass Kopper nicht nur Professor am Institut für Journalistik der Universität Dortmund ist, sondern auch Leiter des von der Familie Brost beziehunsgweise der Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) finanzierten Erich-Brost-Institutes für Journalismus.



Detailliert listet die FPÖ in ihrer Eingabe auf, wie sich über die Familie Brost beziehungsweise WAZ-Geschäftsführer Erich Schumann (er ist der Adoptivsohn von erich Brost) und die Finanzierung einer Stiftungsprofessur an der Universität Dortmund sowie der WAZ-Beteiligung am Kurier eine Naheverhältnis von Kopper zur ZBV-Gruppe ergibt. Die ZVB ist die Magazintochter des Kurier, in der neben profil und trend auch die Magazine des Orac-Verlages angesiedelt sind. (as)

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