Probleme für Privat-TV in der Schweiz
 

Probleme für Privat-TV in der Schweiz

Die privaten Schweizer Fernsehsender Tele 24/TeleZüri, TeleBärn und Tele M1/Tele Tell haben mit massiven Problemen zu kämpfen.

Die Schweizer Privatfernsehsender Tele 24/TeleZüri, TeleBärn und Tele M1/Tele Tell haben in einer gemeinsamen Erklärung verlautet, dass sich ihre Anlaufverluste bisher auf mehr als 44 Millionen Schweizer Franken (rund 387 Millionen Schilling) summiert hätten. "Mit Werbung allein ist Fernsehen nicht finanzierbar", meinen Roger Schawinski von der Belcom-Gruppe, Albert P. Stäheli von den Berner Tagblatt Medien und Peter Wanner von den AZ Medien und fordern mit 100 Millionen Franken (880 Millionen Schilling) am Gebührentopf der öffentlich-rechtlichen SRG mitnaschen zu dürfen. Zudem beklagen die Sendervertreter das Werbeverbot für alkoholische Getränke und politische Organisationen und wollen teilweise auch Unterbrecherwerbung einführen.Nach Angaben der Sendervertreter stehen die TV-Stationen nun nach rund fünf bis sechs Jahren Laufzeit an "einem kritischen Punkt". (as)

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