"Pro ORF": Drei Forderungen als "Minimalkonse...
 

"Pro ORF": Drei Forderungen als "Minimalkonsens"

Diverse ORF-Rettungsinitiativen bauen sich ein Dach

Was haben ein Publizistikprofessor, ein Greenpeace-Geschäftsführer und ein Filmemacher gemeinsam? Sie sorgen sich um den ORF. Montag vormittag wurde im Presseclub Concordia die Initiative "Pro ORF" vorgestellt, quasi die Mutter aller ORF-Rettungsinitiativen vereint sie doch die Aktion "Rettet den ORF" (hauptsächlich getragen von den Print-Chefredakteuren), die "Plattform Zivilgesellschaft für einen unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk" (Greenpeace, Attac und Reporter ohne Grenzen) und der österreichischen Filmwirtschaft. "Pro ORF" postuliert drei Forderungen, für "Falter"-Chefredakteur Armin Thurnher ein angesichts der breite und unterschiedlichen Interessenlagen der beteiligten Institutionen ein logischer "Minimalkonsens":





1. Politische Unabhängigkeit (Management mit Befähigungsnachweis, keine Interventionen)


2. Wirtschaftliche Unabhängigkeit (Automatische Valorisierung der Gebührenhöhe sowie Refundierung der Gebührenbefreiungen)


3. Hohe öffentlich-rechtliche Programmqualität (Quote fpr österreichische Filmproduktion, anspruchsviolle Programme zur besten Sendezeit u.ä.)

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