Print und Online als Mixed-Doppel
 

Print und Online als Mixed-Doppel

Jeweils ein Zweiergespann von "Der Standard" und der "Kronen Zeitung" erzählten vom Zusammenspiel zwischen Print und Online.

Unter der Moderation von Gerald Grünberger (VÖZ) gaben Alexandra Föderl-Schmid ("Der Standard") und Gerlinde Hinterleitner (derStandard.at) sowie Georg Wailand ("Krone") und Susanne Obermayer (Krone Multimedia) ihre Strategien zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Print- und Onlineredakteuren preis.

Im Hause Standard heißt die Devise "Zusammenarbeit statt Zusammenlegung", wie Chefredakteurin Föderl-Schmid betont. Es gibt Absprachen und gemeinsame Sitzungen, allerdings werden die Redaktionen getrennt gehalten. 55 Redakteure seien nur für derStandard.at im Einsatz - per Selbstdefinition die digitale Marke der Printausgabe.

Ähnlich sieht das auch Wailand von der "Krone", allerdings kann er dem "Online first" schon mehr abgewinnen. Im Optimalfall kommt es zu einem Zusammenspiel der beiden Redaktionen, zum Beispiel Hintergrundberichte im Print und eine Umfrage dazu im Netz. Nicht einig sich sich die Vertreter der beiden Zeitungen, wenn es um das Know-How der einzelnen Mitarbeiter geht: Während beim Standard vor allem journalistische Qualitäten gefragt sind, geht es bei Krone Multimedia vor allem um das technische Know-How.

Mehr lesen Sie im HORIZONT Nummer 39, der am 1. Oktober 2010 erscheint.
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