Print-Jubilar aus Salzburg
 

Print-Jubilar aus Salzburg

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Gründung der "Pongauer Nachrichten" vor 40 Jahren war der Grundstein für "Salzburger Woche" gelegt.

Die "Pongauer Nachrichten" feierten dieser Tage ihr 40-Jahre-Jubiläum. Eine junge Gruppe Wirtschaftstreibender rund um Herbert Adelsberger, Max Steger und Josef Nagl gab am 14. März 1972 die erste Ausgabe der Pongauer Nachrichten als Monatszeitung des Einkaufszentrums St. Johann heraus. "100.000 Schilling waren pro Ausgabe nötig. Der Druck kostete wesentlich mehr als heute, die Post hingegen war billiger. So holte ich Inserate ein, die Zeitung wuchs stetig", erinnert sich Walter Gumpold, damals als Buchhalter bei Adelsberger beschäftigt. Aufgrund kaufmännischer und organisatorischer Veränderungen entstand eine eigene Gesellschaft mit einem Kooperationsvertrag zwischen Gumpold und dem Einkaufszentrum St. Johann. Mit der Umstellung auf Wochenzeitung löste sich 1978 die Gesellschaft vom Einkaufszentrum St. Johann. Gumpold beendete seine Tätigkeit bei Adelsberger. Die "Pongauer Nachrichten" mit Inhalten aus dem Pongau, Lungau und Pinzgau weckten schon bald die Aufmerksamkeit der "Salzburger Nachrichten" (SN).

 Salzburger Woche entsteht
Info aus erster Hand 1979 legte "SN"-Herausgeber Max Dasch mit der Übernahme der "Pongauer", "Pinzgauer" und "Lungauer Nachrichten" den Grundstein für die "Salzburger Woche". Kurz darauf folgten 1980 die "Flachgauer Nachrichten" und 1983 die Tennengauer Nachrichten. 2002 erscheint die erste Ausgabe der "Stadt Nachrichten", die seit 2004 ebenfalls wöchentlich am Freitag den "SN" beiliegen. Seither werden die Bewohner der Landeshauptstadt Woche für Woche mit Informationen der einzelnen Stadtteile versorgt. Durch die kontinuierliche Stadtteilberichterstattung liefern die "Stadt Nachrichte"n seit nunmehr 10 Jahren jede Woche am Freitag Lesestoff vom unmittelbaren Geschehen der Landeshauptstadt. Bei Jugendlichen besonders beliebt ist der Veranstaltungsteil Salzburg life. Dieser Eventguide setzt alle Highlights der Regionen perfekt in Szene.

Konsequente Lokalisierung
"Salzburger Woche"-Verlagsleiter Erich Scharf: "Andere reden von Regionalisierung, wir leben sie". Während Postämter, Polizeiposten, Gerichte, Spitalsstationen et cetera reihenweise aus ländlichen Regionen abgezogen würden, baue die "Salzburger Woche" ihre lokalen Strukturen ontinuierlich aus: "Mittersiller Nachrichten", "Salzach-Inn Nachrichten" und "Seekirchner Nachrichten" wären nur einige der Säulen der konsequenten Lokalisierung, so Scharf. Und: "Wir unterhalten in jedem Bezirk ein Redaktionsbüro: von Tamsweg über St. Johann, Zell am See, Hallein und Seekirchen bis in die Landeshauptstadt Salzburg." Diese Infrastruktur dokumentiere nicht nur die lokale Verankerung der "Salzburger Woche", sie gewährleistet den Lesern auch eine umfassende Berichterstattung aus der Region für die Region. Mit den Ausgaben der "Pongauer", "Pinzgauer", "Lungauer", "Tennengauer", "Flachgauer" und der "Stadt Nachrichten" verstehe man sich als der Nahversorger mit lokaler Information, so der Verlagsleiter weiter. Konkret: "Wir berichten aus dem unmittelbaren Lebensumfeld der Salzburger." Mit der Spezialisierung auf die Produktion von Kundenzeitungen wie "Raiffeisen Nachrichten", "Stiegl Nachrichten", "Porsche Nachrichten" oder "Hohe Tauern Nachrichten" und "Ferien im Lungau" im Bereich Tourismus biete man Firmen eine qualitativ hochwertige Plattform zur Präsentation, schließt der Verlagsmanager.

Die aktuelle Media Analyse bescheinigt der "Salzburger Woche" 274.000 wöchentliche Leser pro Ausgabe, bzw. eine Reichweite im Bundesland Salzburg von 53,9 Prozent. Die Wochenzeitung ist mittlerweile auch via iPhone- und iPad-App sowie vie Android-Smartphone zu lesen.



 

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