'Presse am Sonntag' feiert zehnjähriges Beste...
 

'Presse am Sonntag' feiert zehnjähriges Bestehen

Die Presse/Clemens Fabry
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Mit "Festspielen" in eigener Sache eröffnet die "Presse am Sonntag" die Feiern zum zehnjährigen Bestehen: Für eine Sonderbeilage am Sonntag fungierten Salzburger-Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler und ihr Intendant Markus Hinterhäuser als - offenbar durchaus aktive - Gastchefredakteure.

Die Sonderausgabe mit dem Titel „Großes Welt-Theater“ soll nur den Auftakt des Fokus zum zehnten Geburtstag der Sonntagsausgabe der Zeitung sein. Man wolle "Lesestoff vom Feinsten" bieten, so Rabl-Stadler, was dank des "kostbaren Festspielnetzwerks" gelungen sei: Unter den Beteiligten finden sich Namen wie Wolfgang Schäuble, Barbara Frischmuth, Federica Mogherini, Peter Sellars, Daniel Kehlmann, Michael Heltau, Carla Del Ponte und Michael Köhlmeier, die zu Themenblöcken wie „Macht & Mythos, „Elite & Volk“, „Schein & Sein“, „Markt & Manna“, „Recht & Rache“ und „Rituale & Riten“ beitrugen.

Hinterhäuser entdeckte dabei Gemeinsamkeiten zwischen Theater und Zeitungmachen: Beides sei "im tiefsten Kern, eine Aufforderung, nachzudenken. Jede Zeile, jede Position, jede Konstellation will erdacht, erstritten und erarbeitet werden.“ Rabl-Stadler wiederum bekannte, der Posten einer Chefredakteurin sei ihr Jugendkarrieretraum gewesen, den sie sich nun, wenn auch nur für eine Ausgabe, erfüllen habe können.

„Presse“-Chefredakteur, -Herausgeber und -Geschäftsführer Rainer Nowak meinte, die Zusammenarbeit mit den beiden Jubiläums-Gastchefredakteuren sei "besonders spannend und diskussionsreich" gewesen. Bei Rabl-Stadler merke man "in jeder Sekunde: Sie ist nicht nur Österreichs wichtigste Kulturmanagerin, sondern Qualitätsjournalistin durch und durch. Markus Hinterhäuser lebt und liebt den Widerspruch. Er ist ein wunderbarer Sparring Partner.“

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