"Presse am Sonntag" doch nicht ganz fix
 

"Presse am Sonntag" doch nicht ganz fix

"Die Presse"-Chefredakeur Michael Fleischhacker meint im "Falter": "Wenn das Anzeigengeschäft in den Keller rasselt, werden wir die Investition überdenken".

Wie HORIZONT online berichtete, wird "Die Presse" im März mit seiner Sonntagsausgabe starten, nun gab Chefredakeur Michael Fleischhacker in der Stadtzeitung "Falter" weitere Einblicke zum neuen Produkt. "Die Presse am Sonntag" soll das gleiche Format wie das Mutterblatt haben und auf große Bilder, persönlichere Zugänge und unterhaltsame Elemente setzen. Das Logo wird anstatt im bekannten "Die Presse"-blau eingefärbt und wird am Sonntag rot vom Blattrand strahlen. Auffällig ist, dass als nach der Politik zweites Ressort der Sport folgt. Im Vergleich zur Tageszeitung ist die "Presse am Sonntag" weniger nachrichtenorientiert. Im "Falter" räumt Fleischhacker die Möglichkeit ein, dass das Projekt in letzter Sekunde platzen könnte: "Wenn wir Ende Februar merken, dass das gesamte Anzeigengeschäft in den Keller rasselt, werden wir die Investition überdenken". Kommt das Projekt zu Stande, soll "Die Presse am Sonntag" in einer Auflage von 160.000 Stück österreichweit über Einzelverkauf, Selbstbedienungs-Ständer und Abos vertrieben werden. . 
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