Premiere und ATV plus ziehen erste Fußballbil...
 

Premiere und ATV plus ziehen erste Fußballbilanz

Zufrieden blicken die TV-Sender Premiere und ATVplus auf die erste Herbtssaison zurück, seit die Fußballrechte bei ihnen liegen

Durchaus zufrieden ziehen der Senderchefs von Premiere und ATVplus eine erste Bilanz zum Fußball in den beiden heimischen Top-Ligen, deren Senderechte seit Juni dieses Jahres bei den beiden Privatsendern liegen. Laut einer OGM-Studie im Auftrag der Österreichischen Fußball Bundesliga, beurteilen die Fußball-Fans die Fußballberichte auf Premiere mit der Note 1,8 nach dem Schulnotensystem, immerhin 2,5 gibt es für Fußball auf ATVplus.



Während sich Premiere-Geschäftsführer Dr. Georg Kofler weitgehend zufrieden mit der Entwicklung des Fußballs auf Premiere Österreich zeigt, sieht ATVplus-Chef Franz Prenner noch Verbesserungspotenzial. Möglicherweise wird an der Länge der ATVplus-Fußballsendung "Volltreffer" gedreht. Aber auch ein früherer Sendeplatz steht auf der Wunschliste Prenners. Kofler betont allerdings, dass das Modell Deutschland - wo die Karrenzzeit zwischen der Live-Übertragung auf Premiere und der Sportschau in der ARD nur 55 Minuten beträgt - nicht das Vorbild für Österreich sein kann. Laut Kofler konnte Premiere die Zahl seiner Abonnenten in Österreich seit dem Juni dieses Jahres von 165.000 auf aktuell 210.000 Anschlüsse ausbauen.



Weiterhin Konfliktstoff zwichen Premiere und ORF gibt es wegen der Fußball-Kurzberichte. Derzeit "spreche" er mit Vertretern des ORF nur über seinen "guten Anwalt in Wien", so Kofler, der dem ORF "Rechtsbruch" und das Nichteinhalten von Vereinbarungen vorwirft. Außerdem beklagen sowohl Kofler als auch Prenner den Spruch des Bundeskommunikationssenats zur Fußball-Kurzberichterstattung im ORF.

(as)

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