Premiere AG steigert Ergebnis um 74 Prozent
 

Premiere AG steigert Ergebnis um 74 Prozent

Die Umsatzerwartung von einer Milliarde Euro für 2007 wurde dennoch knapp verfehlt. Premiere Österreich schreibt eine schwarze Null.

Die Premiere AG hat soeben ihre Jahreszahlen für 2007 veröffentlicht. Demnach konnte der Pay-TV-Sender in Deutschland und Österreich sein Ebitda-Ergebnis um 73,9 Prozent auf 83,4 Millionen Euro steigern. 2006 waren es noch 47,9 Millionen. Der Gesamtumsatz belief sich auf 984,5 Millionen Euro - was knapp unter den Erwartungen von einer Milliarde Euro lag. Auch die Abonnentenzahl nahm netto um fast 900.000 Kunden zu und liegt derzeit bei 4,3 Millionen. Davon sind jedoch 628.000 indirekte Kunden über arena und Unity Media, die Zahl der direkten Premiere-Kunden stieg von 241.152 auf 3.651.142 - eine Million davon haben auch das deutsche Bundesliga-Paket abonniert. Der durchschnittliche pro-Kopf-Umsatz lag laut CEO Michael Börnicke zwischen 20 und 30 Euro. Erfreulich auch: Die Kündigunggsquote sank von 21 Prozent im Jahr 2006 auf 14,7 Prozent im letzten Jahr.
Die Zahl der Österreichischen Abonnenten liegt derzeit bei 330.000. Das Geschäftsergebnis der Premiere Österreich GmbH schreibt 2007 erstmals ein ausgeglichenes Ergebnis.
Aufgrund des bevorstehenden Bieterverfahrens für die Rechte der Deutschen Fußball-Bundeliga und der aktuell entdeckten Lücke im Verschlüsselungssystem will der Sender für 2008 derzeit noch keine quantitative Prognose abgeben.

(dodo)

stats