Preisverleihung: Frauen-Förderpreis für Digit...
 
Preisverleihung

Frauen-Förderpreis für Digitalisierung zeichnet junge Talente aus

ORF

Mit dem Award, initiiert von ORF und Infineon Austria, werden junge Frauen für ihre herausragenden Arbeiten in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften geehrt. 

Erstmals haben der ORF und Infineon Austria mit dem Medienpartner APA den "Frauen-Förderpreis für Digitalisierung und Innovation" vergeben. Am 27.06. präsentierten sechs junge Frauen ihre Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen zu den Themenfeldern Informations- und Kommunikationstechnologien, Halbleiter- und Nanotechnologien oder Ingenieur- und Naturwissenschaften vor. Ein Fachbeirat entschied danach über die Preisträgerinnen. „Es ist immer ein guter Tag, wenn man die hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen von Frauen auszeichnen und vor den Vorhang holen kann. Die Preisträgerinnen sind Vorbilder und Inspiration für viele junge Frauen, gerade auch im MINT-Bereich, wo noch zu wenige Frauen sichtbar sind", sagt Karoline Edtstadler, Bundesministerin für EU und Verfassung, bei der Verleihung.

Den ersten, mit 10.000 Euro dotierten Preis erhielt Carina Lehmal. In ihrer Masterarbeit „Untersuchung und Validierung der Stabilität der Photovoltaik-Integration in ein industrielles MS-Netz auf Grundlage von PHIL-Tests“ geht es um die Frage, wie mittels innovativer Verfahren eine erfolgreiche, stabile Integration regenerativer Energiequellen in das Stromnetz gelingen kann.

Der zweite Platz, dotiert mit 5.000 Euro, ging an Daniela Kaufmann. In ihrer Dissertation „Formale Verifikation von Multiplizierern mit Computeralgebra” wurde eine auf Computeralgebra basierende Methode zur automatisierten Prüfung der Korrektheit von arithmetischen Schaltungen in Prozessoren entwickelt. Platz drei, dotiert mit 2.500 Euro, ging an Johanna Bartlechner. In ihrer Diplomarbeit „Design einer nichtlinearen multivariablen modellbasierten Regelstrategie für einen rekombinanten Proteinproduktionsprozess in C. glutamicum” geht es um den Entwurf einer Regelstrategie für ein Projekt zur stabilen und umweltfreundlichen Nutzung von Abfallströmen der Zellstoffindustrie als Medium in der mikrobiellen Wertstoffherstellung.

Ein Zusatzpreis für die besondere Beachtung der Erfordernisse von „Tech for Green“, dotiert mit 2.500 Euro, ging an Andrea Hochegger für ihre Dissertation „Verpackungsrelevante Aspekte der
Lebensmittelsicherheit – Analytische Methoden zur Charakterisierung von Lebensmitteln und Lebensmittelkontaktmaterialien."

Clemens Pig (Vorsitzender der Geschäftsführung Austria Presse Agentur), Sektionschef Florian Frauscher (Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort), Sabine Herlitschka (Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria), Cornelia Pichler (Finalistin), Andrea Hochegger (Sonderpreis Tech for Green), Daniela Kaufmann (2. Platz), Johanna Bartlechner (3. Platz), Jana Kupka (Finalistin), Carina Lehmal (1. Platz), Bundesministerin Karoline Edtstadler, Harald Kräuter (ORF-Direktor für Technik und Digitalisierung) und Thomas Prantner (Prokurist, ORF-Direktion für Technik und Digitalisierung)
ORF
Clemens Pig (Vorsitzender der Geschäftsführung Austria Presse Agentur), Sektionschef Florian Frauscher (Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort), Sabine Herlitschka (Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria), Cornelia Pichler (Finalistin), Andrea Hochegger (Sonderpreis Tech for Green), Daniela Kaufmann (2. Platz), Johanna Bartlechner (3. Platz), Jana Kupka (Finalistin), Carina Lehmal (1. Platz), Bundesministerin Karoline Edtstadler, Harald Kräuter (ORF-Direktor für Technik und Digitalisierung) und Thomas Prantner (Prokurist, ORF-Direktion für Technik und Digitalisierung)


Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria, sagte: „Es freut mich sehr, dass es mit der erstmaligen Vergabe des Frauen-Förderpreises gelungen ist, das Interesse so vieler Frauen zu wecken. Sie sind mit ihrem Engagement in Technik und Naturwissenschaften wichtige Zukunftsgestalterinnen für zentrale Themen unserer Zeit sowie Aushängeschilder für mehr Frauen in Technikbranchen. Mit dem Sichtbarmachen ihrer Leistungen und Arbeiten in vielfältigen Anwendungsbereichen tragen wir wieder ein Stück dazu bei, mehr junge weibliche Talente für eine technische Ausbildung und Karriere zu begeistern. Herzliche Gratulation an die Preisträgerinnen und vielen Dank an alle für ihre Teilnahme.“ Harald Kräuter, ORF-Direktor für Technik und Digitalisierung, meinte, dass "Infineon, APA und ORF mit diesem Preis ihr Ziel erreicht haben, Frauen und ihre herausragenden Fähigkeiten in technischen Berufen sichtbar zu machen", wie die große Resonanz und beinahe 70 Einreichungen bestätigt habe.

Clemens Pig, Vorsitzender der Geschäftsführung APA, fügte hinzu: „Ich freue mich sehr über die hohe Anzahl, Qualität und Kreativität der Einreichungen zum Frauen-Förderpreis für Digitalisierung und Innovation. Der digitale Wandel ist eine spannende Reise. Das Engagement und die ausgezeichneten Arbeiten tragen im besten Sinne dazu bei, diese Reise aktiv zu gestalten. Im Namen der APA gratuliere ich den Preisträgerinnen sehr herzlich.“



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