Preise für Superbowl-Spots sind gefallen
 

Preise für Superbowl-Spots sind gefallen

Werbeträchtiges Sportereignis wird am 3. Februar von FOX übertragen.

Auch das amerikanische Fox-Network spürt die harten Zeiten in der Werbewirtschaft: Für das TV-Werbeereignis des Jahres, die 36. Superbowl am 3. Februar, erzielte Fox "nur" noch knapp zwei Millionen Dollar pro 30-Sekunden-Spot. Daran soll die weltweit maue wirtschaftliche Lage, die Depression in der Werbewirtschaft nach dem 11. September und die nur fünf Tage nach der Superbowl startende Olympiade in Salt Lake City schuld sein.

Im vergangenen Jahr hatte CBS noch rund 2,1 Millionen Dollar pro Spot eingeheimst, ABC im Jahr 2000 den Rekordpreis von 2,2 Millionen Dollar pro Spot. Von den für dieses Jahr 60 eingeplanten 30-Sekunden-Werbeslots waren vier Tage vor dem Event noch "zwei oder drei" nicht verkauft, gab Jon Nesvig, Head of Ad Sales bei Fox gegenüber der "New York Times" zu.

Der größte Werbekunde bei der 36. Superbowl wird der amerikanische Bierkonzern Anheuser-Busch sein, der insgesamt fünf Minuten Werbezeit gebucht hat. Der Getränkekonzern Pepsi hat drei Minuten Werbezeit gekauft. Auch das Weisse Haus gehört heuer zu den Werbekunden der Superbowl: Mit zwei Spots, für die das White House Office of National Drug Control Policy je 1,6 Millionen Dollar hingeblättert haben soll, wird davor gewarnt, dass illegale Drogen internationale Terroraktivitäten finanzieren.

(ap)

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