Post verkauft "bz" an Moser Holding
 

Post verkauft "bz" an Moser Holding

Für den 50 Prozent-Anteil an der "Wiener Bezirkszeitung" waren die Tiroler Bestbieter.

Hermann Petz, Vorstandsvorsitzender der Moser Holding, kann sich freuen. Schließlich ist er seit kurzem seinem Ziel, gemeinsam mit der Styria Medien AG einen österreichweiten Gratiszeitungsring aufzubauen, wieder ein Stück näher gekommen. Mit dem Kauf von 50-Prozent der "Wiener Bezirkszeitung" kann Petz die wichtigste Lücke in seinem Projekt schließen. Nun fehlt nur noch eine Einigung mit Eugen A. Russ, denn in Vorarlberg ist keiner der beiden Verlage mit einer Gratiszeitung vertreten. Nach Informationen der APA hat der OGH ja bereits im Sinne der Moser Holding entschieden. Zur Vorgeschichte: gegen die kartellrechtliche Genehmigung des Deals hat die Bundeswettbewerbsbehörde Rekurs eingelegt.

Konkret übernimmt die die Print- Zeitungsverlags GmbH ("Bezirksblätter"), ein Tochterunternehmen der Moser Holding, den Hälfteanteil an der „bz“. Im Feber 2006 hat die Post über ihre 100-Prozent Tochter feibra die „bz“ zur Gänze übernommen, gleichzeitig aber 25,1 Prozent an die STP media (Mader Zeitschriftenverlags GmbH) weiterverkauft. Die „bz“ wurde restrukturiert: neue Grafik und Redaktion, Einführung der 23 Bezirksausgaben und ein starker Ausbau des Anzeigenvertriebs. Nach erfolgreicher Durchführung der Restrukturierung haben sich Post und STP entschlossen, ihre Anteile an der „bz“ zu reduzieren bzw. wieder abzugeben. 25,1 Prozent der „bz“-Anteile verbleiben weiter bei der feibra.
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