Post steigt mehrheitlich bei feibra ein
 

Post steigt mehrheitlich bei feibra ein

75 Prozent minus eine Aktie des Prospektmittelverteilers gehören jetzt der Post, die feibra bleibt eine selbstständige Gesellschaft.

Seit rund zwei Jahren verhandelt die Österreichische Post AG mit der feibra. Am 6. Mai 2002 hat sich die Post nun mit 75 Prozent minus einer Aktie an der feibra, nach der Post der größte Prospektmittelverteiler Österreichs, beteiligt. Die übrigen 25 Prozent plus eine Aktie verbleiben bei der F+B Privatstiftung, der Eigentümerin der feibra AG. Das Kartellgericht hat dem Kauf bereits im Jahr 2001 grünes Licht gegeben. Allerdings muss die Post zum Schutz der Mitbewerber bestimmte Auflagen erfüllen. Die beiden Unternehmen müssen zumindest fünf Jahre lang selbstständig geführt werden. Die Post muss die feibra auch nach dem Kauf gemäß dem Grundsatz der Nichtdiskriminierung behandeln. Außerdem erhält die feibra keinen Zutritt zu Hausbrieffachanlagen. Vorstand der feibra bleibt weiterhin KR Anton Feistl. Seitens der Post zieht Franz Robotka neu in den Vorstand ein. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Kolportiert werden 25 Millionen Euro (350 Millionen Schilling).

(juju)

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