Post AG verbessert Betriebsergebnis
 

Post AG verbessert Betriebsergebnis

Die Österreichische Post AG belegt mit dem vorliegenden Betriebsergebnis 2004 ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Die Österreichische Post AG präsentiert das Betriebsergebnis 2004 und bilanziert mit deutlich verbesserten Kennzahlen. So konnte der Umsatz um vier Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Euro erhöht werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich um 16 Prozent von 52,7 Millionen Euro 2003 auf 61 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) wurde sogar um 86 Prozent gesteigert und hält derzeit bei 86,6 Millionen Euro.



Auf die einzelnen Geschäftsbereiche verteilt sich der Gesamtumsatz wie folgt: Brief ist mit 768,5 Millionen Euro und einem Plus gegenüber 2003 um 4,8 Prozent unangefochten der Umsatzträger und die Verluste im Sendungsvolumen konnte im letzten Jahr gestoppt werden; für den Geschäftsbereich Infomail ist, verglichen mit den anderen Geschäftsbereichen, nur eine marginale Steigerung zu verzeichnen gewesen. Der Umsatz erhöhte sich um 1,3 Prozent auf 344,2 Millionen Euro. Im Geschäftsfeld Medienpost stieg der Umsatz am stärksten. Mit einem Plus von 10,8 Prozent ist dieser Umsatz auf 115,5 Millionen Euro angewachsen. In den Geschäftbereichen Filialnetz und Kurier/Express/Paket wurden Umsatzzuwächse von 4,4 und 6,2 Prozent oder 192,1 und 176,3 Millionen Euro ausgewiesen.



Für Generaldirektor Anton Wais ist damit die Wettbewerbsfähigkeit der Österreichischen Post AG unter Beweis gestellt. Das Unternehmen wird derzeit aus der Restrukturierung, die kurz vor ihrem Abschluß steht, in eine Transformationsphase übergeführt. Das bedeutet, dass die Österreichische Post AG in Richtung Kundenwertschöpfung und Marktentwicklung geleitet wird. Die finanzielle Situation ist so stabil, dass das Unternehmen ohne strategische Partnerschaft seine Expansion vorantreiben und auch einen Börsegang anpeilen kann.



(tl)
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