Polizei: "Medienkontaktbeamte" als Ansprechpa...
 
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"Medienkontaktbeamte" als Ansprechpartner

APA
Eine Corona-Demo in Wien
Eine Corona-Demo in Wien

Aufgabe der Polizisten ist es demnach auch, "soweit möglich deeskalierend zu wirken"

Medienvertreter, die sich bei Demonstrationen bedroht oder angegriffen fühlen oder auch eine "verdächtige Beobachtung" mitteilen wollen, können dies künftig gleich vor Ort bei einem genau dafür zuständigen Polizeimitarbeiter tun. Denn das vor zwei Wochen in Wien erprobte Modell des "Medienkontaktbeamten" soll künftig österreichweit bei allen größeren Versammlungen zum Einsatz kommen, teilte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Freitag mit.


"Die Pressefreiheit ist ein integraler Bestandteil unserer Rechtsordnung und unserer Nation. Es ist mir ein großes Anliegen, dass diese unterstützende Einsatzkomponente nach den guten Erfahrungen in Wien österreichweit beim Ordnungsdienst eingeführt wird", betonte Nehammer in einer Medienmitteilung.


Aufgabe der Medienkontaktbeamten ist es demnach auch, "soweit möglich deeskalierend zu wirken und drohende Zerwürfnisse durch dialogorientiertes Einschreiten" zu verhindern.

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